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Nord-Ostsee-Kanal Frachter brachte Gerüst zum Einsturz
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Frachter brachte Gerüst zum Einsturz
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13:00 29.06.2016
Von Frank Behling
Der Frachter „Fri Brevik“ trug keinerlei Schäden davon. Quelle: Frank Behling
Brunsbüttel

Der 90 Meter lange Frachter „Fri Brevik“ war gegen 3:40 Uhr beim Einlaufen zu nah an eine Stütze des Gerüst gekommen und hatte diese mit dem Aufbau berührt. Diese war jedoch so stark, dass das Gerüst sich aus der Verankerung löste und in die Schleusenkammer stürzte. Da sich zum Unglückszeitpunkt keine Arbeiter auf dem Gerüst befanden, kam auch niemand zu Schaden.

Für die Bergungsarbeiten der Gerüstteilte musste die Schleusenkammer ab 4 Uhr voll gesperrt werden. Taucher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel stiegen am Morgen in die Kammer und lokalisierten die Gerüstteile auf dem Boden. Ein Schwimmkran des Amtes hob das Gerüst. Im Laufe des Nachmittags soll die Vollsperrung der Schleusenkammer nach Auskunft des Amtes wieder aufgehoben werden.

Der Frachter trug keinerlei Schäden davon und konnte nach der Überprüfung durch die Wasserschutzpolizei seine Reise nach Kalmar in Schweden fortsetzen. 

Am Dienstagmorgen wurden zwei Fregatten in Holtenau einschleusen. Die deutsche Fregatte "Sachsen" soll gegen 9 Uhr mit zwei Marineschleppern in der Holtenauer Schleuse die Fahrt zur Nordsee antreten. Gegen 11 Uhr wird in Holtenau die chinesische Fregatte "Xiang Tan" die Reise zur Nordsee antreten.

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