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Nord-Ostsee-Kanal Frachtschiff war um 170 Tonnen überladen
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Frachtschiff war um 170 Tonnen überladen
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16:44 30.01.2020
Brunsbüttel: Blick auf die Schleusenanlage am Nord-Ostsee-Kanal. Der Kanal ist eine der meistbefahrensten künstlichen Wasserstraßen der Welt. Quelle: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Brunsbüttel

Beamte der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel haben auf dem Nord-Ostsee-Kanal ein mit 170 Tonnen überladenes Frachtschiff aus dem Verkehr gezogen. Das fast 100 Meter lange Schiff sei am Donnerstag in die große Schleuse Brunsbüttel eingefahren, wo die Überladung bei einer Kontrolle aufgefallen sei, teilte die Polizei mit.

Das mit mehr als 5000 Tonnen Karbonstahl-Spänen beladene Frachtschiff befand sich auf dem Weg von St. Petersburg nach Leixoes in Portugal. Bis zur Beseitigung der 170 Tonnen Überladung sei dem Schiff die Weiterfahrt untersagt worden.

Gegen den Kapitän wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Außerdem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5100 Euro hinterlegen.

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Von RND/dpa

Der Nord-Ostsee-Kanal hat ein schweres Jahr hinter sich. Sperrungen durch Schleusenreparaturen haben die Verkehrszahlen auf einen Tiefstand gedrückt: Nur noch knapp 29.000 Schiffe haben nach Informationen von KN-online 2019 den Kanal passiert. Ein Rückgang von über 1000 Schiffen gegenüber 2018.

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Ein deutscher Frachter hat am Sonntagabend am Nord-Ostsee-Kanal ein Schleusentor gerammt. Es entstand am Schiff und dem Tor Sachschaden. Verletzt wurde aber niemand. Das Unglück passierte um 19 Uhr als der Frachter „Timbus“ in Kiel aus dem Kanal ausschleusen wollte.

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