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Nord-Ostsee-Kanal „Gorch Fock“ kehrt nach Kiel zurück
Lokales Nord-Ostsee-Kanal „Gorch Fock“ kehrt nach Kiel zurück
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12:50 12.05.2015
Von Frank Behling
Die "Gorch Fock" und ein paar graue Wölfe kehren zurück. Quelle: FB
Kiel

Zu den Höhepunkten der vierwöchigen Reise zählte das Durchfahren der Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet, wie die Marine am Dienstag mitteilte. Außerdem begegnete das Schiff auf seiner Fahrt den Fregatten „Hamburg“ und „Brandenburg“. Die „Gorch Fock“ hat um 8.30 Uhr in Hamburg abgelegt und will am frühen Nachmittag in Brunsbüttel in den Kanal einschleusen. Je nach Verkehrslage könnte die „Gorch Fock“ dann gegen Mitternacht Kiel erreichen. Der Kurs der Schiffe kann ab Rendsburg auch auf KN-Online unter www.kn-online.de/Freizeit/Schiffspositionen verfolgt werden, da alle Schiffe ihre Geräte für das automatische Informations-System angeschaltet haben. Das Marineschulschiff „Van Kinsbergen“ der niederländischen Marine schleuste bereits am Dienstag um 9 Uhr mit dem Ziel Kiel in Brunsbüttel in den Kanal ein.

Bis Ende nächsten Jahres endet zudem die Ära der Schnellboote der Deutschen Marine. Bei der Wiedervereinigung 1990 gab es in der Bundesmarine und der Volksmarine zusammen über 80 dieser Einheiten. Da sich das Einsatzprofil der Marine auf weltweite Einsätze wandelt, werden die eigentlich für Nord- und Ostsee gebauten Boote jetzt aber ausgemustert.

Im April hatten die sechs letzten deutschen Schnellboote vor Schottland noch einmal an einem Seemanöver teilgenommen. Nach einem Besuch in London sind die Boote jetzt via Nord-Ostsee-Kanal auf dem Weg zurück in ihren Heimathafen Warnemünde. Zwei Boote und der Tender „Werra“ sind seit Dienstagmorgen wieder in der Ostsee. Die vier letzten Boote „Wiesel“, „Frettchen“, „Hyäne“ und „Hermelin“ passierten ebenfalls am Dienstag den Nord-Ostsee-Kanal.

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