Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Nord-Ostsee-Kanal Südliche Schleusenkammer wieder offen
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Südliche Schleusenkammer wieder offen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:06 06.04.2018
Das Ersatztor ist einbaut, die Schleusenkammer kann wieder genutzt werden. Quelle: Frank Behling
Kiel

Die Reparaturarbeiten nach einer schweren Havarie sind abgeschlossen, ein Ersatztor wurde am Freitag eingesetzt, wie der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau (WSV), Matthias Visser, mitteilte. Seit der Havarie stand in Kiel-Holtenau nur eine Schleusenkammer zur Verfügung. Die Verzögerungen für Schiffe im oder vor dem Nord-Ostee-Kanal betrugen oft mehrere Stunden.

Das fast 150 Meter lange Containerschiff "Akacia" hatte in der Nacht zum 20. Februar das Tor der Südkammer gerammt. Der unter portugiesischer Flagge fahrende Frachter fuhr dabei so schnell, dass der Bug das Tor teilweise durchbrach. Vermutlich war seine Maschinenanlage defekt. Er fuhr mit zunehmender statt gedrosselter Geschwindigkeit. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamts liegt der Schaden im zweistelligen Millionenbereich.

Von lno

Der Einbau eines Ersatztores kann starten. Die Taucheruntersuchungen haben keine Schäden am Schleusenbauwerk und den Torschienen ergeben. Am Freitag sollen wieder beide Schleusenkammern für die Schifffahrt zur Verfügung stehen.

Frank Behling 05.04.2018

Mit einer spektakulären Bergungsaktion wollen niederländische und deutsche Spezialisten das beschädigte Schleusentor in Kiel-Holtenau bergen. Der niederländische Schwimmkran „Matador 3“ ist an der Südschleuse eingetroffen. Die Aktion soll ohne Unterbrechung in mehreren Schritten bis Freitagmorgen erfolgen. Wir berichten live.

Frank Behling 29.03.2018

Fünf Wochen nach der schweren Havarie des Frachters "Akacia" startet am Donnerstag die Bergung des Schleusentores in Kiel-Holtenau. Der große niederländische Schwimmkran "Matador 3" soll am Donnerstagfrüh ans Werk gehen. KN-online berichtet live von den Arbeiten.

Frank Behling 29.03.2018