Schepper kehren von Pipeline-Baustelle zurück nach Rotterdam
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Nord-Ostsee-Kanal Im Konvoi in den Weihnachtsurlaub
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Im Konvoi in den Weihnachtsurlaub
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17:58 23.12.2018
Von Frank Behling
Schlepper-Konvoi im Nord-Ostsee-Kanal. Die Schlepper "Union Manta", "Union Bear" und "Union Lynx" haben die Arbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2 rechtzeitig vor Weihnachten beendet. Quelle: Frank Behling
Kiel

Die Flotte hatte seit Oktober den deutschen Anschluss der neuen Gaspipeline "Nord Stream 2" errichtet. Dabei waren die beiden Rohrstränge in den dafür vorgesehenen Graben im Meeresboden östlich der Insel Rügen verlegt worden. Diese Trasse geht nach Mitteilung der Herstellerfirma etwa 30 Kilometer hinaus in die Ostsee.

Zwei Schiffe müssen um Dänemark herumfahren

Diese Verlegearbeiten wurden so pünktlich abgeschlossen, dass die fünf großen Spezialschiffe genau rechtzeitig bis zum Weihnachtsfest nach Rotterdam zurückkehren können. Die drei großen Schlepper „Union Manta“, „Union Bear“ und „Union Lynx“ fuhren am Wochenende im Konvoi durch den Nord-Ostsse-Kanal bei Kiel. Das Rohrverlegeschiff „Audacia“ und der Schlepper „Union Princess“ mussten aufgrund ihrer Größe den Weg um Skagen nehmen.

Größtes Schiff der Welt hat Arbeiten aufgenommen

Beim Bau der politisch umstrittenen Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland ist seit einer Woche mit der „Pioneering Spirit“ auch das größte Schiff der Welt im Einsatz. Der 477 Meter lange Koloss hat mit der Verlegung des Rohrstrangs im Golf von Finnland begonnen. Das Schiff arbeitet sich jetzt von dort in Richtung Rügen durch die Ostsee.  

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