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Nord-Ostsee-Kanal Heizöl ausgelaufen: Kanal wurde gesperrt
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Heizöl ausgelaufen: Kanal wurde gesperrt
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09:47 12.12.2018
In Brunsbüttel, hier ein Bild der Schleusen, ist es am Dienstagabend zu einem Leck an einer Schiffstankstelle gekommen. Heizöl lief aus und in das Wasser des Kanals. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Brunsbüttel

Der Nord-Ostsee-Kanal musste in der Nacht zum Mittwoch nach einer Havarie in einer Ölanlage in Brunsbüttel gesperrt werden. Bei Pumparbeiten waren bei einer Schiffstankanlage rund 5000 Liter Öl ausgelaufen. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.

Ursache könnte technischer Defekt sein

Bei einer Tankanlage für Schiffe war gegen 21.45 Uhr vermutlich durch einen technischen Defekt größere Mengen Heizöl aus einem Pumpenhaus ausgetreten. Die Mitarbeiter der Anlage bemerkten nach Angaben der Polizei sofort den Austritt und alarmierten die Feuerwehr. Trotz der sofort eingeleiteten Maßnahmen liefen aber mehr als 5000 Liter Öl aus.

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Beim Eintreffen der Feuerwehr Brunsbüttel hatte sich das Öl auf das umliegende Erdreich an der Böschung sowie auf der Wasseroberfläche des Kanals ausgebreitet. Es durften keine Schiffe die Schleusen mit Fahrtziel Kiel verlassen. Gleichzeitig wurden von der Verkehrszentrale die Schiffe im Kanal zum Aufstoppen in den Weichen aufgefordert.

Verkehr kurz nach Mitternacht wieder freigegeben

Der sofortige Einsatz von chemischen Bindemitteln und Ölsperren verhinderte eine weitere Ausbreitung. Nachdem die Sperren ausgebracht waren und es für die Schifffahrt keine weiteren Gefahren gab, wurde der Verkehr auf dem Kanal kurz nach Mitternacht wieder freigegeben.

Die Reinigungsarbeiten an der Bunkerstation dauerten bis in die Morgenstunden.

Von FB/RND

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