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Nord-Ostsee-Kanal Fähre beschädigt Anleger Kudensee
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Fähre beschädigt Anleger Kudensee
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13:22 10.06.2019
Im Nord-Ostsee-Kanal kam es zu zwei Unfällen. (Symbolbild) Quelle: Uwe Paesler
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Brunsbüttel

In der Nacht zum Sonntag hat sich im Nord-Ostsee-Kanal ein Seeunfall ereignet, bei dem ein Schwellschaden entstanden ist. Am Fähranleger Kudensee hat eine Fähre den Anleger beschädigt.

Wie die Polizei mitteilte, habe gegen 2 Uhr der Fährschiffsführer der Wagenfähre Stettin gemeldet, dass seine Fähre während der Vorbeifahrt des norwegischen Tankers "Latana" durch Wellenschlag sehr stark in Bewegung geraten sei.

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Keine Schäden an Fähre

Dadurch kam es zu einem Sachschaden an dem Anleger. Ein Brückentrageseil riss durch den Wellenschlag ab. Die Fähre selbst blieb unversehrt, zu Umwelt- und Personenschäden kam es nicht.

Die Ermittlungen zur Unfallursache leiteten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel in der Schleuse Brunsbüttel ein.

Schiff gerät in Böschung

Bereits am Freitagnachmittag kam es zu einem anderen Unfall im Nord-Ostsee-Kanal. Ein Schiff ist in die Böschung geraten.

Um 15.12 Uhr fuhr das unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Motorschiff "Christopher" die südliche Kanalböschung des Nord-Ostsee-Kanals in Höhe des Kanalkilometers 5,5 an, berichtet die Polizei.

Das Schiff kam aus eigener Kraft wieder frei und verlegte anschließend an die Marinedalben Brunsbüttel. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaftdort hat ein Weiterfahrverbot ausgesprochen, um die Klasse bestätigen zu lassen. Ursächlich für das Unglück dürfte ein Steuerfehler bei einer eingeleiteten Fahrtreduzierung gewesen sein. Schäden entstanden hierbei nicht.

In beiden Fällen hat das Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel die Ermittlungen übernommen.

Von RND/sal

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