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Ostholstein Drei Dänen fuhren Andreas Dahms davon
Lokales Ostholstein Drei Dänen fuhren Andreas Dahms davon
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08:01 26.04.2018
Foto: Perfekte Straßenlage: Esben Hegelund/Karsten Isaksen dominierten auf ihrem Skoda Fabia R5 die Cimbern Rallye 2018.
Perfekte Straßenlage: Esben Hegelund/Karsten Isaksen dominierten auf ihrem Skoda Fabia R5 die Cimbern Rallye 2018. Quelle: Rob Miller
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Satrup

„Das sah von außen vielleicht leicht aus, aber das war es wirklich nicht“, sagte ein strahlender Esben Hegelund im Ziel nach 81,12 Wertungskilometern. Gemeinsam mit seinem Co-Piloten Karsten Isaksen hatte der Tabellenführer der dänischen Rallyemeisterschaft der Cimbern-Rallye seinen Stempel aufgedrückt.

Alle sechs Wertungsprüfungen (WP) beendete er auf seinem Skoda Fabia R5 mit Bestzeit. Im Ziel betrug sein Vorsprung auf BMW-Pilot Kim Boisen 1:02,6 Minuten. Somit baute der Rallyepilot aus Hadsted auch seine Führung in der dänischen Rallyemeisterschaft aus.

"Echter Rallye-Sport" in Satrup

Die Cimbern-Rallye ist die zweite Station der Serie. Der amtierende dänische Rallyemeister Ib Kragh (Citroen DS3 R5) kam mit einem Rückstand von 1:24,8 Minuten über die Ziellinie in Satrup, die 61 von 75 gestarteten Teams erreichten. „Das hier ist echter Rallyesport“, lobte Hegelund die Organisatoren.

Und auch die zogen eine erfreuliche Bilanz: „Strahlender Sonnenschein, keine nennenswerten Vorkommnisse, begeisterte Teilnehmer – das war für uns alle ein riesiges Rallye-Fest“, so Rallyeleiter Rainer Haulsen (Schleswig).

Lokalmatadoren schwächelten

Die schleswig-holsteinischen Lokalmatadoren blieben mit Ausnahme von Andreas Dahms hinter den Erwartungen zurück. Dahms platzierte seinen Porsche 911 Carrera als 13. knapp hinter seiner Startnummer 12. „Das ist bei diesem starken Starterfeld egal. Auf diesen Wertungsprüfungen konnte man sich richtig austoben“, sagte er nach der Zieldurchfahrt.

Sein ostholsteiner Markenkollege Kai-Dieter Kölle beendete das Rennen auf Platz 19. „Wir hatten auf Wertungsprüfung 3 massive Bremsprobleme. Das hat uns knapp 30 Sekunden gekostet“, konstatierte Kölle, dem diese Zeit zum Sprung in die Top 15 fehlte.

Erst beim Service nach drei Prüfungen konnte er die Bremse entlüften und wieder angreifen. Altmeister Rolf Petersen, Triumphator des Cimbern-Vorgängers Wikinger Rallye in den Jahren 1984 bis 1986, musste sich mit Rang 24 begnügen. Verheißungsvoll begann die Cimbern für den Tangstedter Martin Schütte. Bis zur Halbzeit lag der Mitsubishi-Pilot auf Platz sieben und somit auf Top 10-Kurs, doch ein Getriebeschaden auf Prüfung 4 ließ alle Podestträume platzen.

Von Jan-Phillip Wottge

25.04.2018
24.04.2018