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Ostholstein Großfeuer zerstört Scheune in Grömitz
Lokales Ostholstein Großfeuer zerstört Scheune in Grömitz
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08:23 29.12.2018
Mit zwei Drehleitern versuchte die Feuerwehr das Feuer zu bekämpfen. Immer wieder kam es im Inneren der Scheune zu Verpuffungen. Quelle: Arne Jappe
Grömitz

Ein Großfeuer hat am Freitagabend eine Scheune in Schutt und Asche gelegt. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es mitten im Stadtzentrum von Grömitz zu dem Großbrand im Schulweg. Durch die starke Rauchentwicklung klagten einige Anwohner über Atembeschwerden und wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst behandelt. In der Scheune waren Strandkörbe gelagert, die Kriminalpolizei wird nun die Brandursache ermitteln.

Alarmiert wurden die Feuerwehrkräfte am Freitagabend gegen 23.25 Uhr zu einem Zimmerbrand in den Schulweg. „Wir haben eine Scheune vorgefunden, wo bereits eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich feststellbar war“, erklärte Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Björn Sachau. Der Einsatzleiter ließ die Alarmstufe erhöhen und orderte alle Feuerwehren der Gemeinde Grömitz in den Schulweg. Auch eine zweite Drehleiter und Atemschutzgeräteträger aus Neustadt in Holstein wurden nach Grömitz alarmiert.

„Ein Innenangriff war nicht mehr möglich, wir versuchen das Feuer mit Wasser von außen in Schach zu halten“, sagte Sachau. Innerhalb kurzer Zeit geriet der gesamte Dachstuhl in Flammen. Da Einzelteile von der Scheune zu Boden fielen, mussten sich die Einsatzkräfte zwischenzeitlich zurückziehen. Nur mühsam gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, Verpuffungen behinderten die Löscharbeiten. Auch die Giebelfront stürzte in sich zusammen.

Einsatzkräfte bekommen Feuer nur mühsam unter Kontrolle

Durch den Brand wurden auch in der Nähe abgestellte Fahrzeuge einer Ferienwohnanlage teilweise stark beschädigt. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Augenzeugen zufolge atmeten einige Anwohner den giftigen Rauch zu sehr ein, sodass sie durch den Rettungsdienst untersucht werden mussten. Eine Messeinheit aus Oldenburg kam ebenfalls zum Einsatz, um diverse Messungen rund um die Einsatzstelle durchzuführen.

Keine Angaben zu Brandursache und Höhe des Schadens

Die Feuerwehr war mit etwa 130 Einsatzkräften vor Ort. Am Abend hieß es, die Löscharbeiten würden noch bis in die Morgenstunden andauern. Die Scheune hat einen Totalschaden erlitten. Über die Brandursache und die Höhe des Schadens machte die Polizei keine Angaben.

Arne Jappe

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