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Ostholstein Sana-Kliniken gehen an Schweizer Betreiber
Lokales Ostholstein Sana-Kliniken gehen an Schweizer Betreiber
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20:22 22.10.2018
Der Schweizer Krankenhausbetreiber Ameos übernimmt zum Jahreswechsel die Sana-Kliniken Ostholstein. Quelle: Sven Hoppe/dpa
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Ismaning/Ostholstein

Der Verkauf stehe noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Kartellamts. Die Standorte Eutin, Oldenburg, Fehmarn und Middelburg/Süsel würden entsprechend den versorgungspolitischen Vorgaben fortgeführt, hieß es.

Ziel sei gewesen, die Arbeitsplätze zu sichern und die Stabilität der medizinischen Versorgung zu gewährleisten, erklärte die Vorsitzende des Aufsichtsrats der Sana-Kliniken Ostholstein GmbH, Irmgard Wübbeling. Dies sei erreicht worden. Das für die Region zuständige Ameos-Vorstandsmitglied Michael Dieckmann sagte laut Mitteilung: "Aus unserer Sicht können die zukünftigen Ameos Klinika in Ostholstein gmeinsam eine deutlich verbesserte Versorgung der Menschen im gesamten Kreis Ostholstein sicherstellen."

Sanierung in Eutin steht bevor

Gesundheitsstaatssekretär Matthias Badenhop (FDP) nannte den Gesellschafterwechsel nachvollziehbar. "Damit ist die Chance verbunden, dass (...) das Vertrauen der Bevölkerung in eine stabile medizinische Versorgung in Ostholstein wiederhergestellt wird." Er begrüße, dass die Ameos-Gruppe alle Beschäftigten übernehme und die medizinische Versorgung sicherstelle.

"Insbesondere die Sanierung des Klinikums am Standort Eutin ist für uns dabei von besonderer Wichtigkeit", betonte Badenhop. Das Klinikum hatte in jüngerer Zeit wegen eines größeren Wasserschadens in den Schlagzeilen gestanden. Für die Inselklinik Fehmarn wiederum hatte ein Gutachten im Auftrag des Gesundheitsministeriums kürzlich empfohlen, das Krankenhaus durch ein ambulantes Angebot zu ersetzen.

Von RND/dpa

22.10.2018
19.10.2018