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Ostholstein Lkw demoliert Mittelleitplanke auf der A 1 und fährt weiter
Lokales Ostholstein Lkw demoliert Mittelleitplanke auf der A 1 und fährt weiter
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16:59 20.01.2020
Polizeibeamte mussten am frühen Samstagmorgen zu einem Unfall auf der A 1 ausrücken. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Lensahn/Oldenburg

Ganz schön abgebrüht: Auf einer Länge von 50 Metern demolierte am Sonnabendmorgen gegen 7.30 Uhr ein Lkw-Fahrer die Leitplanke auf der A 1 in Höhe Damlos zwischen Lensahn und Oldenburg, teilte die Polizei mit. Sein Fahrerkollege übernahm danach, setzte sich ans Steuer und fuhr weiter bis zum Fährhafen nach Puttgarden.

Polizei fand abgefallenes Kennzeichen auf der A 1

Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier (PABR) Scharbeutz wurde um 7.38 Uhr von der Regionalleitstelle der Polizei über den Unfall auf der Autobahn verständigt. Vor Ort entdeckten die Beamten die auf circa 50 Metern Länge beschädigte Mittelleitplanke und ein abgefallenes, niederländisches Kfz-Kennzeichen. Vom Fahrzeug keine Spur.

Beschädigtes Fahrzeug tauchte am Fährbahnhof auf

Die Beamten nahmen Kontakt zur Bundespolizei in Puttgarden auf. Von dort kam um 8.32 Uhr die Rückmeldung, dass die zu dem gefundenen, niederländischen Kennzeichen gehörende und stark beschädigte Sattelzugmaschine am Fährbahnhof eingetroffen war. Nachdem sie die Unfallstelle auf der A 1 gesichert hatten, fuhren die Scharbeutzer Polizisten nach Puttgarden.

Bei der Befragung der beiden niederländischen Lkw-Fahrer kam heraus, dass der erste Fahrer völlig übermüdet mit dem Sattelzuggespann in die Mittelschutzplanke geraten war. Daraufhin hatte sich sein Kollege hinter das Lenkrad gesetzt und die Fahrt in Richtung Puttgarden fortgesetzt.

Führerschein des Unfallfahrers wurde beschlagnahmt

Ein Bereitschaftsrichter ordnete gegen den Unfallfahrer eine Sicherheitsleistung von 1800 Euro an. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen den 53-jährigen Mann sei ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Sein Kollege musste eine Sicherheitsleistung von 900 Euro erbringen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Von RND

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