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Ostholstein Suche nach Flugzeug wurde eingestellt
Lokales Ostholstein Suche nach Flugzeug wurde eingestellt
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15:30 14.10.2019
Von Frank Behling
An der Suchaktion waren den Angaben zufolge drei Hubschrauber, ein Ölüberwachungs-Flugzeug sowie vier Kreuzer und Boote der DGzRS beteiligt. Quelle: Arne Jappe
Fehmarn

Auslöser für die Suche war die Beobachtung eines Passanten am Ufer der Neustädter Bucht. Er hatte am Montag gegen 10 Uhr über Notruf einen vermeintlichen Absturz einer kleinen Sportmaschine während einer Marineübung gemeldet. Die Maschine soll dabei laut der Beobachtung steil aufs Meer gestürzt sein.

Hängt die Beobachtung mit einer Marine-Übung zusammen?

Auf KN-online-Nachfrage bestätigte die Marine, dass die Korvette „Oldenburg“ im Rahmen ihrer Gefechtsausbildung mit dem Schadensabwehrzentrum der Marine in Neustadt zusammen mit drei Flugzeugen einer zivilen Firma eine Übung abhalte. Diese Flugzeuge flogen dabei auch typische Angriffsmanöver von Jagdbombern.  

Sofort nach dem ersten Notruf wurden die Maschinen durchgezählt und abgefragt. „Es sind alle Flugzeuge wieder sicher am Boden“, bestätigte Marinesprecher Kapitän zur See Johannes Dumrese vom Marinekommando gegen Mittag. Die Besatzung der Korvette „Oldenburg“ hatte während der Luftabwehrübung auch weder mit ihren Sensoren noch mit den Ausgucks einen Absturz gesehen.

Suchaktion wurde von der Neustädter Bucht nach Fehmarn verlagert

Die große Suchaktion lief dennoch an, die von der Seenotleitung aus Bremen koordiniert wurde. Grund war ein aufgefangenes Seenotsignal. Es stammte aus dem Seegebiet weiter nördlich am Ostausgang des Fehmarnsunds. Die Suche sei dann schnell dorthin verlagert worden, so Ralf Baur, Sprecher der Seenotretter. Woher dieses Notsignal stammt, ist noch unklar. 

An der Suche am Fehmarnsund beteiligten sich die Rettungskreuzer „Hans Hackmack“, die Rettungsboote „Heinrich Wuppesahl“ und „Hans Ingwersen“, der Zollkreuzer „Priwall“, die Polizeiboote „Warnow“ und „Falshöft“ sowie das Einsatzschiff „Bayreuth“ der Bundesplizei.

„Die Leitung vor Ort hatte die Korvette 'Oldenburg' der Marine“, so Baur. In der Luft suchten auch drei Hubschrauber den Bereich ab. Die Fähre „Stena Gothica“ änderte ihren Kurs und beteiligte sich gut eine Stunde an der Suche.

„Das Wetter in dem Gebiet ist ausgesprochen gut und es gibt eine Sicht von etwa 15 Seemeilen. Es wurden keine Wrackteile entdeckt“, so Ralf Baur. Nach knapp viereinhalb Stunden wurde die Suche eingestellt.

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Hier sehen Sie Bilder von der Suche nach einem möglichen Flugzeugabsturz. Nach 4,5 Stunden wurde die Suche eingestellt.

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