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Ostholstein Ostholsteiner verbrauchen weniger Strom
Lokales Ostholstein Ostholsteiner verbrauchen weniger Strom
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07:00 22.08.2018
Die Ersparnisse im Energiebedarf hängen unter anderem mit kleineren Haushalten und einer höheren Dichte an Mietwohnungen zusammen. Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa (Symbolbild)
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Kiel/Ostholstein

Ersparnisse im Energiebedarf hängen demnach unter anderem mit kleineren Haushalten und einer höheren Dichte an Mietwohnungen zusammen, auch eine größere Anzahl an Ferienapartments ist ausschlaggebend. Gemeinden im Speckgürtel von Metropolen wie Hamburg dagegen ziehen vor allem Familien an und haben damit ein entsprechend gesteigertes Aufkommen.

Insgesamt ist der Energieverbrauch im Land innerhalb der letzten zehn Jahre um 13 Prozent gesunken, obwohl sich die Anzahl elektrischer Geräte pro Haushalt im Durchschnitt verdoppelt hat. "Smartphones, Sprachassistenten und smarte Roboter durchdringen immer stärker unseren Alltag, sind dabei aber so energieeffizient wie nie", sagt Eon-Geschäftsführer Wolfgang Noetel.

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Stromverbrauch könnte steigen

Langfristig rechnet er allerdings mit einer kurzzeitigen Stagnation und einer Zunahme des Stromverbrauchs. Grund sei die verstärkte Verbreitung von Elektroautos und strombetriebenen Wärmepumpen, die einen höheren Energiebedarf erfordere, der auch von sparsameren Elektrogeräten nicht kompensiert werden könne.

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Um diesen zusätzlichen Verbrauch zu decken, könnte sich der Ausbau erneuerbarer Energien intensivieren. Insbesondere zentrale Erzeugungstechnologien wie Solaranlagen, die auf den persönlichen Eigenbedarf ausgerichtet sind und die Energie direkt dort erzeugen, wo sie verbraucht wird, könnten an Bedeutung gewinnen.

Eingang in den Eon-Energievergleich fanden bundesweit sechs Millionen Privatkunden. Gewerbe- und Industriebezieher wurden nicht berücksichtigt.

Von Timon Rossbach