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Ostholstein Gefesselter hat Entführung vorgetäuscht
Lokales Ostholstein Gefesselter hat Entführung vorgetäuscht
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14:24 15.11.2018
Der gefesselter Lübecker, der auf einem Friedhofsparkplatz gefunden wurde, soll seine Entführung nur vorgetäuscht haben. Quelle: Friso Gentsch/dpa (Symbolfoto)
Timmendorfer Strand

Wochenlang befragten Ermittler das angebliche Opfer einer Entführung. Nach Informationen der Lübecker Nachrichten gehen die Ermittler davon aus, dass die Entführung vorgetäuscht wurde. Der 38-jährige Mann hatte gegenüber der Polizei angegeben, in seiner Wohnung auf Marli von Unbekannten überwältigt worden zu sein. Er galt zunächst mehr als eine Woche lang als verschwunden.

Der Mann wurde an der B 76 gefesselt gefunden

Freunde und Familie waren in Sorge, hatten den Familienvater bei der Polizei als vermisst gemeldet und ihn auch über soziale Netzwerke gesucht. Eine Woche tat sich dann nichts, der Lübecker blieb verschwunden. Bis zum Abend des 15. Oktober. Gegen 21 Uhr hatten zwei Geocacherinnen den Mann an Händen und Füßen gefesselt auf einem Parkplatz an der B 76 gefunden. Das vermeintliche Opfer hatte auch Schnittverletzungen im Bauchbereich und an den Armen. Er wurde in einer Klinik gebracht. Doch schnell kamen nun Zweifel an den Darstellungen des Mannes auf. Staatsanwaltschaft und Polizei liegen Beweismittel vor, die den Schluss zulassen, dass sich der Mann zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich nach seinen Angaben in den Händen der Entführer befunden haben will, in einer größeren Stadt im norddeutschen Raum aufgehalten hat. 

Gegen den Lübecker ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden. Die Gründe für das Vortäuschen der Tat sind noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, teilte die Polizei Lübeck mit.

Von RND

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