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Ostholstein Unfall im Pool: Sauna-Besucher wird von defekter Düse angesaugt
Lokales Ostholstein Unfall im Pool: Sauna-Besucher wird von defekter Düse angesaugt
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11:51 15.08.2019
Ein Besuch einer Therme mit Sauna, Wärmebecken und Co. war für einen Gast in Scharbeutz alles andere als erholsam. (Symbolbild)
Scharbeutz

Ein Sauna-Aufenthalt in Scharbeutz wurde für einen 41-Jährigen zum Albtraum: Der Hamburger André M. hing plötzlich mit dem Bauch an einem Absauggitter im Wärmebecken fest, wie die "Lübecker Nachrichten" (LN) berichten. Eine ganz schön schmerzhafte Sache.

„Das war wie bei einem Staubsauger“, sagte der Mann den LN. Von den Düsen sei ein enormer Druck ausgegangen, er habe sich nur mit viel Kraft und unter Schmerzen wieder von dem Gitter lösen können. Es bildete sich ein sieben Zentimeter großes Hämatom. Bis zu vier Wochen dauere es, bis der Bluterguss in Gitterform auf seinem Bauch verschwunden sei - das habe ihm ein Arzt gesagt.

Badegast ist sauer - noch hat die Therme sich wohl nicht entschuldigt

André M. meldete den Vorfall laut LN der Therme. Laut Management der Ostsee-Therme wurde das Becken überprüft. Das Fazit: Es gab einen technischen Defekt im Wärmebecken. Ein Ventil, das Wasser aus dem Becken hinauslässt, habe nicht mehr richtig funktioniert, sagte Center-Managerin Birgit Ruland den LN. „Dadurch entstand ein Unterdruck am Absauggitter, der aber so schwach war, dass sich der Badegast von selbst lösen konnte.“ Das Auslassventil sei noch am Sonntag abgeschaltet worden, am Montag dann repariert.

Die Ostsee-Therme werde sich demzufolge nun noch einmal persönlich beim Badegast entschuldigen und zur Entschädigung einen erneuten Besuch im Schwimmbad anbieten. Aber André M. ist sauer: Er kritisiert, dass er nach seinem Besuch drei Tage lang nichts von der Therme gehört habe. „Ich wollte den Unfallbericht bekommen und wurde am Telefon vertröstet“, berichtet der 41-Jährige. „Auch eine Entschuldigung habe ich noch nicht gehört.“

RND/OZ/Saskia Bücker

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