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Ostholstein Ziel: Lebensqualität Schwerstkranker erhalten
Lokales Ostholstein Ziel: Lebensqualität Schwerstkranker erhalten
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15:40 11.03.2010
Malente

Der Aufbau der so genannten Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) ist nunmehr abgeschlossen, die Kooperationspartner sind komplett.

Träger sind die Diakoniesozialstationen im Kirchenkreis Eutin mit ihrer Geschäftsführerin Ellen Jürs, die von Malente aus mit Vera Hennig das Projekt koordiniert. Aufgrund eines Versorgungsvertrages haben sich unter diesem Dach Seelsorger, Ärzte, Krankenschwestern, Psychotherapeuten und ehrenamtliche Helfer des Eutiner Hospizvereins zusammengeschlossen. Seit Oktober betreuten sie 103 Patienten in einem Gebiet, das von Lütjenburg, Plön und Preetz bis nach Fehmarn in Ostholstein reicht. Hat ein Patient den Wunsch, zu Hause betreut zu werden, nimmt Vera Hennig nach Verordnung durch den behandelnden Arzt seine Daten auf und stellt Kontakt zu den Angehörigen her. Erstgespräche führen unter anderem Martina Wendler vom Hospizverein Eutin und Krankenhausseelsorgerin Jutta Bilitewski. Ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst stellt sicher, dass jederzeit in akuten Not- und Krisensituationen professionelle Hilfe zur Stelle ist. Der normale Pflegedienst zur Versorgung des Patienten bleibt bestehen. Ziel des Angebots ist es, die Lebensqualität Schwerstkranker zu erhalten. Mit Hilfe weiterer regionaler Teams will der Verein erreichen, dass ein landesweit flächendeckendes Versorgungsnetz aufgebaut wird. Die Krankenkassen bewilligen die Leistungen für zunächst jeweils vier Wochen, danach kann verlängert werden.

Informationen bei Vera Hennig, Tel.04521/802451, Ellen Jürs, Tel.04523/5500, Jutta Bilitewski, Tel.04521/802478.

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