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Plön Ein Jahr voller Projekte
Lokales Plön Ein Jahr voller Projekte
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17:33 09.01.2019
Von Alev Doğan
Probsteierhagens neue Bürgermeisterin Angela Maaß gibt einen Ausblick, welche Themen die Gemeinde in diesem Jahr beschäftigen werden. Neben der Kommunalpolitik ist die 58-Jährige Mitglied der Band Drummer in the Kitchen. Quelle: Alev Dogan
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Probsteierhagen

Ein Zwischenfazit nach gut sechs Monaten als Bürgermeisterin in Probsteierhagen: „Es bedeutet wahnsinnig viel Zeitaufwand und ist ganz schön anstrengend.“ Doch das Handtuch werfen will Angela Maaß nicht. „Da bin ich auch gar nicht der Typ für“, so Maaß. Was sie anfange, müsse auch gut laufen – das sei ihr Anspruch. 

Feuerwehrgerätehaus für Probsteierhagen

Ein Sorgenkind aus den vergangenen Jahren ist die Suche nach einem neuen Feuerwehrgerätehaus. „Mit der Unfallkasse der Feuerwehr haben wir uns acht Grundstücke im Gemeindegebiet angeschaut, die für ein neues Gerätehaus in Frage kämen“, erzählt Bürgermeisterin Maaß. „Vier davon hat die Kasse als ‚sehr gut‘ eingeschätzt.“ Nun sei man mit den Grundstückseigentümern in Gesprächen.

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Barrierefreier Gemeinderaum

Klar sei, dass der Gruppenraum im neuen Gerätehaus auch als Gemeinderaum fungieren soll. Veranstaltungen wie Einwohnerversammlungen und Kaffeekränzchen sollen fortan in dem ebenerdigen und somit barrierefreien Mehrzweckraum stattfinden.

Im August vergangenen Jahres war noch September 2019 als Ziel ausgegeben, um ein Grundstück zu finden und Baurecht zu schaffen, weil bis zu dieser Frist noch Fördermaßnahmen beantragt werden können. Davon nimmt Maaß Abstand: „Es ist illusorisch, das alles bis September zu schaffen.“ 

Umbau der Bushaltestellen

Bau und Umbau sind auch die Stichwörter für ein anderes Vorhaben: die Umgestaltung der Bushaltestellen in Probsteierhagen. Bis 2022 müssen sie dem neuen Personenbeförderungsgesetz entsprechend umgestaltet werden.

„Wir werden diese Frist nicht einhalten können“, sagt Maaß. „Und finanziell können wir das auch nicht stemmen.“ 20.000 Euro habe die Gemeinde pro Bushaltestellenpaar (in beide Richtungen) einkalkuliert. „Und ob das reicht, ist mehr als fraglich“, so Maaß. „Aber wir wollen wenigstens mal anfangen.“

Neubaugebiet Wulfsdorf

Das für 2019 prägendste Projekt sei das geplante Neubaugebiet: Am Wulfsdorfer Weg sollen rund 100 neue Wohneinheiten entstehen – „ein schwieriges Unterfangen“, so Maaß. Denn Teile des betroffenen Areals stehen unter Landschaftsschutz. Ein Themenfeld, mit dem sie sich auskennen dürfte. Hauptamtlich arbeitet die 58-Jährige im Umweltschutzamt der Stadt Kiel.

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