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Plön Zuschüsse sollen Gemeinden helfen
Lokales Plön Zuschüsse sollen Gemeinden helfen
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11:00 03.01.2020
Von Astrid Schmidt
Aktivregion Ostseeküste als Mittler und Berater: Bernd Haase vom Verein Kindheitsmuseum in Schönberg stellte sein Konzept zur Erweiterung und Nutzungsverbesserung des Museums im Fachausschuss der AktivRegion vor. Mit Erfolg. In diesem Jahr bekommt er den Zuwendungsbescheid vom Ministerium. Quelle: Astrid Schmidt
Schönberg (Probstei)

Leere Kassen, immer mehr Aufgaben – die Kommunen sind in den meisten Fällen bei größeren Investitionen auf Zuschüsse angewiesen. Seit über zehn Jahren sind die 21 Aktivregionen im Land dafür wichtige Ansprechpartner. Sie beraten Kommunen und Vereine, prüfen im Rahmen von Fachausschüssen die Förderanträge. So stellen dort Vereine oder Kommunen ihr Vorhaben vor, wie jüngst Bernd Haase vom Verein Kindheitsmuseum Schönberg, der das Konzept des Vereins präsentiert hatte und sich schließlich über eine Zuwendung in diesem Jahr durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume freuen konnte.

Doch die Aktivregionen haben auch ein jährliches Budget, über das sie selbst verfügen. So erhielt die Aktivregion Ostseeküste im vergangenen Jahr vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume im Zuge einer Neuausrichtung des Förderangebotes des Landes „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz“ (GAK) das GAK-Regionalbudget in Höhe von 180.000 Euro. Die notwendige Kofinanzierung in Höhe von 20.000 Euro kam in gleichen Teilen von der Aktivregion Ostseeküste und dem Kreis Plön.

Kleinprojekte wie Spielplätze wurden bezuschusst

So konnten Kleinprojekte mit förderfähigen Gesamtkosten von maximal 20.000 Euro (brutto) bezuschusst werden. Kriterium: Die Projekte bewegen sich im Bereich Infrastrukturmaßnahmen zur Steigerung der Aufenthalts-, Freizeit- und Erlebnisqualität. Beispiele: die Errichtung des Outdoor- und Fitnessparks (Heikendorf), Erweiterungen von Spielplätzen (Tröndel, Mucheln, Selent), Erstellung einer Rampe und Errichtung eines altengerechten Treppenzugangs (Dobersdorf, Laboe).

„Das Regionalbudget ist ein zukunftsweisendes Instrument zur nachhaltigen und gezielten Förderung von kleineren Projekten in unserer Region“, erklärte Amtsdirektor Sönke Körber. Der Vorstandsvorsitzende der Aktivregion Ostseeküste betonte die Bedeutung von Zuschüssen, um den ländlichen Raum zu stärken. Er freue sich, dass die 2019 beantragten Mittel bereits gebunden seien. „Wir haben für das Jahr 2020 das Regionalbudget bereits erneut beantragt“, so Körber weiter. Zur Entlastung der Mittel der Aktivregion Ostseeküste übernehme der Kreis Plön in diesem Jahr die komplette Kofinanzierung von 20.000 Euro. Gefördert werden Projektvorhaben ab einer Summe von 7500 Euro (sogenannte Bagatellgrenze).

Maßnahmen sollen dörfliche Infrastruktur verbessern

Voraussetzung für die Förderfähigkeit: Die Maßnahmen sollen dazu dienen, die dörfliche Infrastruktur und die Aufenthaltsqualität zu verbessern und sich auf die Freizeit- und Erlebnisqualität in den Dörfern beziehen. Mobilitätsförderung, Klimaschutz, touristische Infrastruktur seien da nur einige Beispiele. Wichtig: „Gefördert werden können nur Kleinprojekte, mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde“, so Körber. Die Anträge werden durch den Vorstand der AktivRegion Ostseeküste anhand der Projektauswahlkriterien und der verfügbaren Fördermittel ausgewählt.

Bewerbungsfrist endet am 15. März 2020

Stichtag für die Projekteinreichung ist der 15. März 2020. Weitere Informationen gibt es auf www.aktivregion-ostseekueste.de.

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