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Plön Alkohol im Rucksack - da gab es kein Pardon
Lokales Plön Alkohol im Rucksack - da gab es kein Pardon
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15:43 13.04.2009
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Raisdorf

Das Osterfeuer am Klinkenberg, das vom Fußballförderverein des Raisdorfer TSV, von der Freiwilligen Feuerwehr Raisdorf, dem Frauenchor „Schöne Töne“ und der Fußballjugend des RTSV ausgerichtet wurde, zog am Ostersonnabend Hunderte von Gästen an. Gegen 19 Uhr entzündet, brannte der trockene Haufen schon kurze Zeit später lichterloh. Vom heißen Grillwürstchen bis zur süßen Waffel gab es viele Leckereien an den Verkaufsständen und für flotte Musik sorgte ein DJ. Die Stimmung unter Nachbarn war bestens.

„Wir kommen jedes Jahr gerne her, gerade für die Kinder ist es nett - allerdings würde ich mir für sie wünschen, dass das Feuer schon etwas eher angezündet wird“, fand Henning Carstens aus Raisdorf. Der Vater von Jasper (9) und Laura (6) genoss vor allem das gesellige Beisammensein mit vielen Bekannten aus dem Ort. Dass ihnen ein ruhiges Fest bevor stand, dafür war dieses Jahr verstärkt Sorge getragen worden: Hans-Jürgen Biastoch, zweiter Vorsitzender des Fußballfördervereins, ließ keine Kompromisse zu: „Die Auflagen der Stadtverwaltung beinhalten ein Alkohol-Ausschankverbot an Jugendliche unter 18 Jahren, ein Veranstaltungsende um 22 Uhr und Alkohol-Kontrollen bei Jugendlichen. Daran halten wir uns strikt, denn wir wollen hier selbst keine Ausschreitungen.“ Wie er erinnerte, habe es im Vorjahr Probleme gegeben, zumal das Osterfeuer auch für bereits angetrunkene Discogäste ein beliebter Anlaufpunkt war. „Wir wollen Alkoholausschreitungen dieses Mal sehr ernsthaft vorbeugen“, so Biastoch.

Unterwegs waren nicht nur offizielle Ordnungshüter, sondern auch gezielt eingesetzte Kontrolleure der Freiwilligen Feuerwehr Raisdorf. Beispielsweise Olaf Haushahn begutachtete bereits ab kurz vor 19 Uhr jeden Rucksack von Minderjährigen. Kurz nach 19 Uhr hatte er bereits die ersten zehn höflich gebeten, den Alkohol wegzubringen oder aber den Platz zu verlassen. „Die meisten gehen. Das müsste gar nicht sein, aber der mitgebrachte Alkohol ist hier unerwünscht“, so der Kontrolleur, der mit viel Fingerspitzengefühl vorging. „Es ist nicht ganz einfach, denn die Kontrollen werden auf freiwilliger Basis angenommen - ich darf niemanden zwingen, mich in seine Tasche schauen zu lassen.“ Die kontrollierten Jugendlichen zeigten sich zwar nicht begeistert - zumal Haushahn fast immer fündig wurde - leisteten aber keinen Widerstand. Und, so unbequem die Maßnahme war, der Erfolg gab den Veranstaltern recht.

Ein Schrecken am Karfreitag: Besorgte Eltern aus Klausdorf hatten gegen 11 Uhr bei der Polizei ihren 13-jährigen Sohn als vermisst gemeldet. Das Kind war gegen 9.45 Uhr mit dem Fahrrad zum Bäcker gefahren, um Brötchen zu holen. Wie eine Nachfrage bei der Verkäuferin ergab, hatte der Junge tatsächlich die Ware auch abgeholt. Die Klausdorfer Polizisten und die Eltern starteten daraufhin im Ort eine Suchaktion. Um 11.30 Uhr dann die Entwarnung.

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