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Plön Preetz will neue Brücke noch 2019 bauen
Lokales Plön Preetz will neue Brücke noch 2019 bauen
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11:47 16.05.2019
Von Silke Rönnau
Noch klafft eine Lücke zwischen den Wanderwegen am Postsee in Preetz. Doch noch in diesem Jahr soll die neue Richter-Haardt-Brücke über die Alte Schwentine gebaut werden. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Fußgänger und Radfahrer, die den Wanderweg am See entlang nutzen oder aus Richtung Mühlenaupark kommen, müssen zurzeit noch die Treppe hoch zur Wilhelm-Raabe-/Max-Planck-Straße steigen und die Straße überqueren, um auf der anderen Seite wieder hinunter zu kommen.

Abriss wegen Pilzbefalls

Die Holzbrücke über die Alte Schwentine aus dem Jahr 1956 musste wegen Pilzbefalls abgerissen werden. Bei einer Bauwerksprüfung im Juni 2018 waren so gravierende Mängel an den Längsträgern festgestellt worden, dass die Stand- und Verkehrssicherheit gefährdet war. Die Folge war eine sofortige Sperrung durch die Stadt.

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Preetz baut Einfeldbrücke in Hybridbauweise

Nun ragen nur noch die alten Fundamente aus dem Uferbereich. Doch auch sie sollen verschwinden. Nachdem der zuständige Ausschuss für Hoch- und Tiefbau in den vergangenen Monaten über verschiedene Konstruktionen und Materialien diskutiert hatte, entschieden sich die Mitglieder in der Sitzung am Mittwochabend einstimmig für eine sogenannte Einfeldbrücke in Hybridbauweise. Während das Brückengeländer aus Stahl gefertigt wird, sollen die tragenden Elemente und der Bodenbelag aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt werden.

Brücke wird 50 Zentimeter höher

Die neue Brücke mit der bisherigen Breite von eineinhalb Metern soll rund 50 Zentimeter höher angelegt werden, um die Durchfahrtshöhe für den See-Eigentümer zu vergrößern. Die angrenzenden Wanderwege werden angehoben, um eine Stufenbildung vor der Brücke zu vermeiden und die Barrierefreiheit zu gewährleisten, erläuterte die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage. Dafür müssen neue Brückenfundamente angelegt werden.

Die Ausschreibung soll kurzfristig erfolgen, um noch 2019 mit dem Bau fertig zu werden. Im Haushalt sind bereits 200.000 Euro eingestellt.

Längere Haltbarkeit, weniger Unterhaltungsaufwand

Mit dem neuen Material erwartet sich die Stadt eine längere Haltbarkeit und einen geringeren Unterhaltungsaufwand in den kommenden Jahren. Bisher mussten die Holzbohlen alle fünf bis sechs Jahre erneuert werden. Außerdem soll der GFK-Bodenbelag im Winter nicht so glatt sein.

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