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Plön Wolfgang Oellermann geht in Ruhestand
Lokales Plön Wolfgang Oellermann geht in Ruhestand
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19:30 31.07.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Nach 45 Jahren im öffentlichen Dienst ist Schluss. Der Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Lütjenburg Wolfgang Oellermann. Ist in Pension gegangen.
Lütjenburg

„Ich freue mich auf meinen Ruhestand. Am Anfang dürfte das wie Urlaub sein“. Das sagt Oellermann nicht, weil es eine schlimme Zeit im öffentlichen Dienst war, die am 31. Juli geendet hat. Ganz im Gegenteil. An der Amtsverwaltung schätzt er die Übersichtlichkeit, die Mitarbeiter kennen sich untereinander gut, der Kontakt ist enger. Arbeit im Ministerium oder in einer größeren Kreisverwaltung wäre für ihn nichts gewesen, bekennt der gebürtige Kieler. „Man kennt alle 233 Gemeindevertreter und Bürgermeister. Das macht den Charme einer Amtsverwaltung aus.“

Abendkurse bei dem Job nicht möglich

Acht Jahre diente er als Soldat bei den Pionieren in Plön. Es folgte eine Verwaltungsstelle in Wentorf. 1991 wechselte er zur Amtsverwaltung Lütjenburg als Kämmerer. Seit 2014 führte er die rund 40 Mitarbeiter. An die 1000 Sitzungen von Gemeindevertretungen und Ausschüssen hat er im Laufe der Jahre begleitet. In der Regel Abendtermine, die manchmal erst gegen Mitternacht endeten. Das hatte Folgen fürs Privatleben. Gemeinsame Kurse an der Volkshochschule mit seiner Frau waren unmöglich. Das will Oellermann im Ruhestand nun ändern.

Stolz auf Landesmeisterschaft über 800 Meter

Auch für sein großes Hobby bleibt mehr Zeit: Duathlon. Zum Triathlon fühlt er sich nicht hingezogen. „Es mangelt mir an Schwimmkünsten.“ So bleibt es beim Laufen und Radfahrer, für das er bisher viermal die Woche trainiert. Im Winter war es im Dunkeln auf der Straße zwischen seinem Heimatort Darry und Lütjenburg nur mit einer Stirnlampe möglich. Weil er nun tagsüber nicht mehr ins Büro muss, wird im Winter wieder auch im Hellen gelaufen. Seinen persönlich größtes Erfolg verzeichnete er über 800 Meter. Da holte sich der Hobbysportler ganz ohne Vorbereitung den Landesmeistertitel in seiner Altersklasse. „Darauf bin ich heute noch stolz.“ 30 Mal ging er über die Marathonstrecke. Seine beachtliche Bestzeit: 3:14 Stunden. Nun sind seine Meisterschaftsurkunden in seinem Büro von der Wand genommen ebenso wie das Bild seiner Enkelkinder, Zwillinge. Für die beiden will er sich auch mehr Zeit nehmen.

Als SPD-Mitglied könnte er auch in die Kommunalpolitik einsteigen. „Das kann ich mir nicht vorstellen. Das ist nicht mein Ziel." Er gehe ja auf die 70 zu. Theoretisch hätte er seine Dienstzeit auch noch verlängern können. Das wollte Oellermann nicht. „Eine neue Zeit fängt an.“

Seine Nachfolgerin im Amt des Leitenden Verwaltungsbeamten ist Gesa Timmermann. Sie leitete vorher das Bauamt im Amt Ostholstein-Mitte mit Sitz in Schönwalde (Kreis Ostholstein). 

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