Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Plön Die ersten E-Ladesäulen sind da
Lokales Plön Die ersten E-Ladesäulen sind da
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:00 11.07.2019
Von Nadine Schättler
Jan Obernauer von der Betreiberfirma (links) erklärt Mönkebergs Bürgermeisterin Hilla Mersmann und Amtsvorsteher Hans-Herbert Pohl die Technologie der neuen E-Ladesäule an der Grundschule an der Bake. Quelle: Nadine Schättler
Mönkeberg

Die Diskussion um die E-Mobilität hatte schon vor zwei Jahren Fahrt aufgenommen. Als eine „rein politische Entscheidung“ hob nun Amtsvorsteher Hans-Herbert Pohl (CDU) beim Ortstermin an der Grundschule an der Bake in Mönkeberg den Beschluss der drei Gemeinden Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen im Amtsausschuss hervor, der sich vor rund einem Jahr für die Aufstellung von jeweils zwei Ladesäulen pro amtsangehöriger Gemeinde ausgesprochen hatte. Mit insgesamt sechs E-Ladesäulen erfülle das Amt Schrevenborn in Sachen nachhaltiger Mobilität eine wichtige Vorreiterrolle. „Ich sehe aber auch Private, Unternehmen und Arbeitgeber in der Pflicht, einen Beitrag für mehr Klimafreundlichkeit in den Gemeinden zu leisten“, so Pohl.

Insgesamt 105.000 Euro kostet das Projekt inklusive Hausanschlüssen, Säulen, Aufbau und Beschilderung, für das über die AktivRegion Ostseeküste Fördermittel in Höhe von 49.300 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) eingeworben werden konnten. Den kompletten Betrieb der Ladesäulen inklusive Abrechnung übernimmt im Auftrag des Amtes Schrevenborn die Elektrofirma Obernauer aus Ladelund, die bereits 14 Ladepunkte vorzugsweise in Nordfriesland eingerichtet hat.

Nutzer zahlen 39 Cent pro Kilowattstunde

Die Kosten für Nutzer im Amt Schrevenborn: 39 Cent pro Kilowattstunde. Die Standorte: in Heikendorf am Hafenparkplatz und am Schulredder-Parkplatz, in Mönkeberg an der Grundschule an der Bake und am Fähranleger (voraussichtlich ab 17. Juli) und in Schönkirchen am Schulparkplatz Augustental und vor den Gemeindewerken (beide voraussichtlich ab Mitte August). Gezahlt werden kann mit der kostenlosen Plugsurfing-App über Kreditkarte, mittels Bankabruf oder Paypal und zukünftig auch mit Hilfe eines QR-Codes.

Durchschnittliche Ladezeit: ein bis vier Stunden

Eine der ersten Ladesäulen-Kunden an der Mönkeberger Grundschule kam mit ihrem Elektroauto aus Wisch und hatte bereits am Vortag über die App „Next Plug“ die frisch installierten Standorte im Amt Schrevenborn entdeckt. Als regelmäßige Berufspendlerin zwischen Wisch und Mönkeberg freute sie sich besonders über das neue Angebot. Die durchschnittliche Ladezeit über einen standardisierten Typ-2-Stecker an der Normalladestation mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt pro Stunde dauert nach Angaben von Jan Obernauer etwa ein bis vier Stunden.

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kollision mit einer Sparkassen-Filiale: Am Donnerstagmorgen fuhr ein Unbekannter mit einem Pkw in Schellhorn gegen die Verglasung der Bank. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

KN-online (Kieler Nachrichten) 11.07.2019

Die Meinung ist durchweg positiv: Der neue Radweg vom Laboer Kreisverkehr bis hin zur Anker-Gottes-Kirche ist für das Ortsbild ein Gewinn. Zudem konnte die Maßnahme planmäßig und nahezu innerhalb des Kostenrahmens abgeschlossen werden. Rund 460 000 Euro kostete die Maßnahme.

Astrid Schmidt 11.07.2019

Die Frauenklinik in Preetz hat einen neuen Chefarzt: Dr. Andrzej Kuszka löste Dr. Achim Niesel ab, der Ende Juni in den Ruhestand ging. Ziel des gebürtigen Polen ist es, die Beckenbodenchirurgie mit neuesten Methoden weiterzuentwickeln und damit die Lebensqualität vieler Frauen zu verbessern.

Silke Rönnau 11.07.2019