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Plön Richtkrone weht erst nach 26 Jahren
Lokales Plön Richtkrone weht erst nach 26 Jahren
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18:49 30.08.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Richfest für vier Apartmenthäuser am Dünenweg in Hohwacht. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Hohwacht

„Wir verkaufen aber nicht“, sagte Anders am Rande des Festes. Potenzielle Käufer seien richtig erbost gewesen über diese Antwort, berichtete der Unternehmer. Einer habe sich sogar in die Behauptung verstiegen, Anders sei verpflichtet, einige seiner Apartments an Privatinteressenten abzugeben. „Was da wieder im Umlauf ist“, stöhnte er. Auch diejenigen, die nur reservieren wollten, mussten er und seine Mitarbeiter vertrösten. Noch werden keine Apartmentzeiten vergeben.

26 Jahre dauerte es von den ersten Plänen bis zum Richtfest. Das Bauprojekt war viele Jahre Zankapfel in der Gemeindevertretung. Hotel? Ferienwohnungen? Darüber gab es Streit. Die direkte Lage am Strand und zur Ostsee machte das Projekt zu einem besonders heiklen Thema. Derartige Bauplätze in dieser naturnahen Lage sind extrem rar gesät im Kreis Plön.

Kritik in Hohwacht an Höhe und Größe der Gebäude

Nun sind es Apartments geworden. Eine Reihe von Bürgern stieß sich zuletzt an der Höhe und Größe der Gebäude und fürchtete, Hohwacht könne an Attraktivität einbüßen.

Carsten Anders spricht nach eigener Einschätzung mit seinem hochwertigen Angebot einen Kundenkreis an, der bereit ist, zwischen 200 und 230 Euro pro Nacht für eines der 39 Apartments auszugeben. Durch den Bau wachse auch wieder die Bettenzahl in Hohwacht, die die letzten Jahre in dem Ferienort rückläufig war. Alle Apartments haben Meerblick. Von den oberen Geschossen genießt man eine Rundumschau über die Ostsee.

Für jede Gastfamilie gibt es einen Parkplatz in der Tiefgarage unter dem Komplex. In einem Gebäude befindet sich im Erdgeschoss ein Konferenzraum. Darüber eine Wellnesslandschaft mit Sauna, die zumindest teilweise auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und nicht nur den Feriengästen der Anlage.

Lob an die Handwerker

Zwölf Millionen Euro investiert Carsten Anders in das Projekt, das sein Vater Richard begonnen hat. Carsten Anders spricht von einer „Familienangelegenheit“, wenn er auf die Gebäude schaut. „Wir haben für die Arbeiten Firmen aus der Region genommen und auch kleinere Betriebe berücksichtigt“, sagte Anders. Mit dem Bauablauf ist er sehr zufrieden. „Eine sehr schöne Arbeit. Alles hat geklappt. Über nichts kann man sich beschweren“, lobte er die Handwerker beim Imbiss nach dem Richtfest. Das Verhältnis zu ihnen ist gut. Nach dem Richtspruch zog eine ganze Kolonne Zimmermannsleute an Anders vorbei und gratulierten ihm zu dem Bau mit einem kräftigen Handschlag.

Das Bauwerk in Zahlen: 2200 Kubikmeter Beton wurden dafür gegossen. Die Arbeiter brachten 290 Tonnen Bewährungsstahl in die Mauern und Fundamente ein. Sie setzten 2350 Quadratmeter Mauerwerk. Dazu kommen noch weitere 900 Quadratmeter Verblendmauerwerk. 80 Kubikmeter Bauholz wurden verbraucht.

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Hier sehen Sie weitere Bilder vom Richtfest.

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