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Plön Die ersten Bagger rollen am Ortsrand an
Lokales Plön Die ersten Bagger rollen am Ortsrand an
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10:21 12.02.2020
Von Jördis Merle Früchtenicht
Baubeginn in Ascheberg: Das Ferienhausgebiet und das dahinter liegende Baugebiet für Einfamilienhäuser sollen bis März 2021 erschlossen werden, erklärt Aschebergs Bürgermeister Thomas Menzel. Quelle: Jördis Früchtenicht
Ascheberg

Läuft alles nach Plan, können die Arbeiten an den Häusern ab März 2021 beginnen, schätzt Aschebergs Bürgermeister Thomas Menzel. Bislang erkennt man nur an den aufgehäuften Sandbergen und Betonrohren, dass sich die Ackerfläche bald in Baugrundstücke, Wege und Grünanlagen wandeln wird. Im Wohngebiet soll sogar ein kleiner See entstehen. „Das ist laut Flächennutzungsplan erstmal das letzte große Baugebiet in Ascheberg“, sagt Menzel. Aktuell hat die Gemeinde rund 2900 Einwohner.

31 Grundstücke im Wohngebiet sind bereits verkauft

Von den Grundstücken des Wohngebiets sind laut W & N Immobilienvertriebsgesellschaft, die die Flächen im Auftrag des Investors vertreibt, bislang 31 verkauft. „Das ist für den Ist-Stand sehr gut“, so ein Mitarbeiter von W & N. Die Erschließung beginne ja gerade erst. Laut Menzel kommen die Käufer aus der Region, aber auch aus Niedersachsen oder Hessen.

„Zum einen wollen junge Familien hier ihre Einfamilienhäuser bauen. Zum anderen interessieren sich Best Ager für die Grundstücke, die ein barrierefreies Bungalow für das Alter wollen“, erläutert der Bürgermeister. Die Bebauung wird individuell vorgenommen. „Es gibt keinen Bauzwang, die Eigentümer können auch erst in fünf Jahren bauen“, erklärt Menzel. Erlaubt seien typische Einfamilienhäuser, auch mit Einliegerwohnung. Neun Meter Firsthöhe sind gestattet, die Gebäude dürfen aus Holz oder Stein sein. „Wir wollen es den Häuslebauern so einfach wie möglich machen.“

Ferienhäuser werden in Ascheberg vom Investor gebaut

Das direkt an der B430 gelegene Ferienhausgebiet wird von einem Investor bebaut werden, eine Betreibergesellschaft wird sich später um die Vermietung kümmern. „Die Häuser sind komplett genormt und werden vom Investor bis zum letzten Eierlöffel fertig gemacht“, erläutert Wenzel. Wer ein Ferienhaus kaufe, werde in einen Vertrag mit dem Betreiber eintreten müssen. „Über diesen läuft die Verwaltung der Immobilien. Das ist das Modell Dänemark.“

Vermietet werde erst, wenn die Anlage zu hundert Prozent fertig sei. „Es will ja keiner auf einer Baustelle Urlaub machen“, sagt Menzel. Als Konkurrenz zu bestehenden Ferienwohnungen oder Übernachtungsangeboten sieht Menzel das Projekt nicht. „Wir haben einen Einbruch bei den privaten Vermietungen in Ascheberg.“ Sonst gebe es im Ort nur noch ein Hotel im hochpreisigen Segment und auch in den Nachbarorten nur noch Campingplätze.

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Aktivurlauber werden in Ascheberg erwartet

„Die Leute wollen vermehrt im Inland Urlaub machen. In diese Lücke sind wir gestoßen“, so Menzel. „Die Häuser sind für Aktivurlauber attraktiv, die mit den Rädern auf dem Auto anreisen.“ Menzel erwartet vor allem Familien, die sich selbst versorgen wollen und Tagesausflüge machen.

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Zusätzlichen Verkehr durch Alt-Ascheberg würden die Baugebiete nicht bringen, erklärt der Bürgermeister. „Die Zufahrt erfolgt ausschließlich über die Bundesstraße.“

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