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Plön Heikendorf bringt Konzept auf den Weg
Lokales Plön Heikendorf bringt Konzept auf den Weg
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17:26 27.11.2018
Von Isabelle Breitbach
Heikendorf würde sich dem Projekt #SH_WLAN anschließen, um eine kostenfreie WLAN-Versorgung des öffentlichen Raumes zu ermöglichen. Quelle: Ulf Dahl
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Heikendorf

Im Wirtschafts- und Verkehrsausschusses wurde die Umsetzung eines Konzepts für freies WLAN in Heikendorf am Montagabend einstimmig empfohlen. Eine Verbundlösung soll die WLAN-Versorgung des öffentlichen Raumes auf effiziente Art und Weise sichern. Zu diesem Zweck würde sich die Gemeinde dem Projekt #SH_WLAN anschließen. Mit mittlerweile 1500 sogenannten Accesspoints, drahtlosen Zugangspunkten an 500 Standorten, wird damit Stück für Stück ein landesweites freien WLAN-Netz aufgebaut.

Genaue Standorte am Strand und in der Ortsmitte werden erst später festgelegt

An acht Standorten könnte Heikendorf solche Accesspoints bekommen: zwei sind für den Hauptstrand angedacht, weitere sechs in der Ortsmitte. Sie könnten zunächst ausgehend von Liegenschaften der Gemeinde Heikendorf installiert werden, in einem zweiten Schritt auch bei weiteren Interessenten. Die genauen Standorte werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt; zuvor steht das Konzept noch im Finanz- und Lenkungsausschuss auf der Tagesordnung – und muss am 12. Dezember die Gemeindevertretung passieren: „Wir hoffen, dass die GV sich anschließt. Für Heikendorf wäre das ein toller Schritt in die richtige Richtung“, unterstreicht Bianca Thode (UWH), Vorsitzende des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses.

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Fördergelder sind keine Voraussetzung

Wenn es so weit ist, soll sich der Kieler IT-Spezialist Addix Internet Service GmbH um Hardware und Installation kümmern und deren Betrieb durch Wartung sowie Sicherheits- und Softwareupdates sicherstellen. Pro Accesspoint würde das inklusive Einrichtung und Wartungsservice für die Dauer von fünf Jahren rund 1350 Euro kosten. Dazu kommen noch einmal 500 Euro jährlich für den DSL-Anschluss. Je nach Standort werden voraussichtlich ein bis zwei Geräte benötigt, die dann mehrere hundert Nutzer gleichzeitig versorgen könnten. Fördern ließe sich das Projekt durch WiFi4EU, eine Initiative der EU-Kommission. Einen entsprechenden Antrag habe die Verwaltung bereits gestellt, bestätigt Thode. Eine Voraussetzung sei die Förderung allerdings nicht: „Wenn Fördergelder fließen, ist das schön. Aber es steht und fällt nicht damit.“

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