Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön Als Lütjenburg Schlagzeilen machte
Lokales Plön Als Lütjenburg Schlagzeilen machte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:59 06.09.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Ulrich Albert lebt im Nienthal in Lütjenburg. Als Anlieger soll er 189.000 Euro an Ausbaubeiträgen bezahlen. Wegen der hohen Summe hatten ihn auch andere Betroffene aus Deutschland kontaktiert. Quelle: Sandra Brinkmann
Lütjenburg

Albert lebt im Nienthal am Ende einer rund einen Kilometer langen Straße, die 2011 erneuert wurde. Sein Pech: Links und rechts von der Straße liegen seine Felder und machen ihn damit zum Anlieger. Zweimal hatten sich Gerichte mit dem Fall beschäftigt und der Stadt überwiegend recht gegeben. Das juristische Verfahren läuft allerdings noch.

Großer Medienrummel

Nach der Berichterstattung in den Kieler Nachrichten stürzten sich zahlreiche Zeitungen, Fernseh- und Radiosender auf die Geschichte. Die Bild-Zeitung titulierte Lütjenburg wegen „Bauer Uli“ als „die gemeinste Gemeinde“ Deutschlands. In den sozialen Medien pöbelte man über die Entscheidung. Auf dem Tisch von Bürgermeister Sohn landeten Schmähungen, die man auch als Morddrohung hätte auffassen können.

"Wahrer Grund für den Straßenbau liegt woanders"

Albert und seine Unterstützer argumentieren, dass die Straße vor allem im Hinblick auf das Eiszeitmuseum im Nienthal und eines früher geplanten Wissenschaftsmuseums gebaut wurde. Die Gebäude liegen in Nachbarschaft zu ihm. Er müsste einen Teil seiner Ackerflächen verkaufen, um die Rechnung bezahlen zu können, sagte Ulrich Albert damals.

Mehr aus dem Kreis Plön lesen Sie hier.

Schwer in Tritt kommt der TSV Klausdorf, der in den ersten sechs Spielen nur sechs Punkte sammeln konnte und sich den Saisonstart ganz anders vorgestellt hat. Wären dem TSV Travemünde nicht drei Punkte am grünen Tisch abgezogen worden, so würde Klausdorf auf einem Abstiegsplatz rangieren.

Michael Felke 06.09.2019

In der Verbandsliga Ost ist der ASV Dersau nach sechs Spieltagen noch ohne Sieg und steht im Auswärtsspiel beim TSV Flintbek (Sonntag, 15 Uhr) unter Zugzwang. Zwar beträgt der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz nur einen Punkt, doch ein Misserfolg gegen den Aufsteiger wäre nicht leicht zu verdauen.

Michael Felke 06.09.2019

Während der TSV Selent in der Kreisliga Ostholstein für Furore sorgt und ungeschlagen auf Platz zwei der Tabelle rangiert, warten gleich drei Plöner Vereine noch auf den ersten Sieg. Sowohl der VfL Schwartbuck als auch der SC Kaköhl und der SV Fortuna Bösdorf konnten noch keinen Dreier einfahren.

Michael Felke 06.09.2019