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Plön Beim Verbindungsweg ist man geteilter Meinung
Lokales Plön Beim Verbindungsweg ist man geteilter Meinung
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15:58 03.04.2009
Schwentinental

Die Rede ist von der Möglichkeit, den Ritzebeker Weg in Klausdorf mit dem Oppendorfer Weg und der Ahornallee in Raisdorf zu verbinden, um die Ortsteile einander näher zu bringen.

Nach Bekanntwerden der Idee haben sich etliche Anwohner aus den betroffenen Straßen in einer Einwohnerfragestunde im Rathaus Luft gemacht und signalisiert, dass sie nichts von der Idee halten, die ihnen mehr Verkehr vor die Tür bringen würde.

Als erste politische Kraft hat jetzt die SWG in einer Presseerklärung ihre Haltung zu der Frage deutlich gemacht: „Die SWG-Fraktion lehnt den Ausbau der Straßen oder auch nur einer der Straßen zu einer Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen ab.“ Zur Begründung heißt es, es sei nicht gewollt, Durchgangsverkehr in Wohngebiete zu ziehen. Und weiter: Mit der alten und der neuen B76 gebe es zwei Verbindungen. Und außerdem sei die Fläche zwischen der angedachten Trasse und der Schwentine als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Eine neue Straße jedoch „zieht unweigerlich neue Bebauung nach sich“.

Die KN-Nachfrage bei den anderen politischen Kräften in der Gemeindevertretung ergibt ein differenziertes Bild. SPD-Fraktionssprecher Volker Sindt zeigt sich in diesem Punkt einig mit der SWG. Die bestehenden Verbindungen zwischen den Ortsteilen seien ausreichend. Es gebe zwar gelegentlich mal einen Stau zwischen Klausdorf und Raisdorf („drei bis vier Mal pro Monat“), aber das reiche nicht als Begründung für die neue Verbindungsachse. Vielmehr müssten der Ritzebeker und der Oppendorfer Weg als Schulwege betrachtet werden. Mehr Autos würden diesen Weg für die Schüler tendenziell gefährlicher machen.

Unterstützt wird die ablehnende Haltung ohne Wenn und Aber auch von Holger Staade (Grüne), unter anderem deshalb, „weil die Trasse durch ein landschaftlich sensibles Gebiet führen würde, und weil es gilt, die Wohnqualität zu stärken“.

Offener zeigen sich die Gemeindevertreter von CDU und FDP. CDU-Fraktionssprecher Norbert Scholtis weist zunächst darauf hin, dass sich seine Fraktion noch gar nicht mit der Frage befasst habe, weil sie gar nicht auf der Tagesordnung steht. Im Übrigen stellten sich Fragen von Wegebeziehungen doch erst dann, wenn Standort-Entscheidungen (Rathaus, Sporthalle, Mehrgenerationenhaus, Kindergarten, Kfz-Zulassungsstelle...) getroffen seien. Und Scholtis fügt hinzu: „Es nützt uns nichts, Denkverbote zu erteilen und Vorfestlegungen vorzunehmen.“ Joachim Voigt, FDP, berichtet von einem mehrheitlichen Votum in seiner Fraktion: „Wir sind nicht generell gegen eine neue Verbindung. Aber klar ist: Nicht für Lkw, nur mit Tempo-Limit. Und es darf keine Anbindung an den Bauhaus-Markt und ans Gewerbegebiet Lise-Meitner-Straße geben.“

Die finanziellen und personellen Querelen rund um die Laboer Volkshochschule (VHS) sind nun auch im Finanzausschuss der Gemeinde zur Sprache gekommen.

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