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Plön Mitte 2020 erster Spatenstich
Lokales Plön Mitte 2020 erster Spatenstich
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18:00 26.09.2019
Von Astrid Schmidt
Drei Tage war so ein Kamerawagen in der Probstei unterwegs. Grund war eine Bestandsaufnahme der Flächen für die Planung des Netzes.Die Daten sollen nicht veröffentlicht werden. Quelle: Privat
Schönberg

Der Breitbandzweckverband Probstei hatte sich im Rahmen des Breitbandausbaus für den Einsatz modernster Aufnahmetechnik entschieden. Die Firma Geotechnik aus Kempen erhielt den Auftrag, in Vorbereitung der Planung des Leitungsnetzes die Oberflächen zu erfassen. Das erfolgte in Form einer sogenannten Befahrung, also einer Bestandsaufnahme der Oberflächenbeschaffenheit.

Geotechnik: „Die Daten werden nicht veröffentlicht.“

Die Firma Geotechnik erklärte: „Für die Auswertung wurden eine Bild- und Laserscanaufnahme durch ein mobiles Aufnahmesystem durchgeführt. Im Rahmen dieser Aufnahmen war ein speziell mit Kameras, Scannern und GPS (Global Positioning System) ausgerüstetes Fahrzeug die Straßenzüge abgefahren und hatte die Fahrbahnen und angrenzenden Bereiche erfasst. Dies ist nicht zu verwechseln mit Aufnahmen für Google Street View oder Apple, die Ansichten in 360-Grad-Panoramabildern aus der Straßenperspektive im Internet veröffentlichen“, betonte Geschäftsführer Norbert Kuck.

Leider habe man aufgrund des „hohen Termindrucks“ versäumt, darüber vorher öffentlich zu informieren. Zudem habe man aus Zeitgründen ein Fahrzeug der Firma Vektra aus Ungarn eingesetzt. Kuck: „Die Daten werden nicht veröffentlicht, sondern ausschließlich für interne Planungszwecke verwendet.“

Auch Amtsdirektor Sönke Körber räumte ein, man habe es in der Kürze der Zeit leider unterlassen, über die genannte Befahrung in den Dörfern zu informieren. Allerdings habe ihn selbst lediglich eine Beschwerde erreicht.

Planungen für Breitbandausbau bis Ende 2019 abgeschlossen

So geht es weiter: Diese Bestandsaufnahme der Oberflächenstrukturen sei jetzt die Grundlage für die Planung des Netzausbaus. „Es gibt im Oktober ein Planungsgespräch.“ Er sei sehr zuversichtlich, die Planungen für das 26-Millionen-Euro-Projekt bis Jahresende abschließen zu können. „Wir gehen davon aus, dass dann die nächste Ausschreibung für den Tiefbau auf den Weg gebracht werden kann“, sagte Amtsdirektor Sönke Körber auf Nachfrage. Für Mitte des Jahres 2020 rechne er mit dem ersten Spatenstich.

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