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Plön Die Stimmung ist pro Schwimmhalle
Lokales Plön Die Stimmung ist pro Schwimmhalle
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15:46 29.04.2018
Von Astrid Schmidt
Die Schönberger haben am 6. Mai parallel zur Kommunalwahl Gelegenheit, ihre Stimme für oder gegen eine Beteiligung der Gemeinde Schönberger an einem Schwimmhallenbau und den jährlichen Kosten abzugeben. In der Aula informierten sich etwa 100 Bürger über die Hintergründe. Quelle: Astrid Schmidt
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Schönberg

Tenor der Versammlung: Die Probstei braucht ein Schwimmbad. Alle Bürger sind am Sonntag, 6. Mai, parallel zur Kommunalwahl aufgefordert, ihre Meinung dazu kundzutun. Rund 100 Bürger waren der Einladung gefolgt, etliche auch aus umliegenden Gemeinden. Aus dem Publikum kam der Hinweis, dass es scheinbar in Schönberg gar nicht wahrgenommen werde, dass es eine Bürgerbefragung geben soll. Darauf betonte Bürgermeister Peter Kokocinski, es sei ein Brief mit den Informationen, auch zu dieser Versammlung, in jeden Haushalt gegangen. Denn die Bürger in Schönberg sollen den Gemeindevertretern die Richtung weisen, in die sie künftig beim Thema Schwimmhallenversorgung marschieren sollen, erklärte  Kokocinski.

Angeregt hatte dies die Einwohnerinitiative (EIS). Damit die Bürger aber auch fundiert entscheiden können und die Auswirkungen auf die Gemeindekasse Schönbergs kennen, erläuterte Amtsdirektor Sönke Körber auf Einladung von Kokocinski die Hintergründe. Denn seit sechs Jahren dauert die Diskussion über die Laboer Schwimmhalle an, deren Schließung bereits zweimal mittels Bürgerentscheid verhindert worden war. Derzeit laufen Überlegungen in insgesamt 28 Gemeinden der Ämter Probstei und Schrevenborn sowie des Schulverbandes Probstei, inwieweit es möglich wäre, ein gemeinsames Schwimmbad für die Schulen und zur Daseinsvorsorge zu bauen und zu betreiben.

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Körber erläuterte auf Grundlage des von der Gemeinde Laboe in Auftrag gegebenen Gutachtens die Fakten: Eine Sanierung des Hallenbads in Laboe wird nicht empfohlen, ein angebotsgleicher Neubau ebenso wenig. Empfohlen ist der Bau eines Versorgungsbades an einem neuen Standort. Der kostet rund sieben Millionen Euro, der Zuschussbedarf beträgt jährlich 560000 Euro. Der soll verteilt werden auf möglichst viele Gemeinden, als Trägermodell wird ein Zweckverband favorisiert. Erste Berechnung: „Wenn alle Gemeinden mitmachen, bedeutet das für Schönberg zwischen 70000 und 90000 Euro jährlich“, so Körber.

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