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Plön Deutliches Nein gegen Auflösung
Lokales Plön Deutliches Nein gegen Auflösung
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14:07 09.06.2009
Laboe

Die Stimmung im vollbesetzten Klassenraum der Volkshochschule war eindeutig: Die Vereinsmitglieder wollten weder eine Klage gegen die Gemeinde noch eine Auflösung des Vereins. Sie wollten ihre Volkshochschule erhalten und die Arbeit fortsetzen.

Zur Erinnerung: Der bisherige zweite Vorsitzende Jürgen Papendorf hatte gut 15 Monate mit der Gemeinde um mehr Geld für den Verein gekämpft und angesichts einer Verdreifachung des Angebotes und der Teilnehmerzahlen die Grenzen des Ehrenamts aufgezeigt. Der Ton allerdings ließ die Fronten verhärten. Er drohte mit Klage und Auflösung des Vereins, was Vorsitzende Natalie Erdmann zum Rücktritt bewogen hatte.

Auch die Mehrheit der Mitglieder war mit der Gangart Papendorfs nicht einverstanden. Die turnusmäßige Mitgliederversammlung im April musste abgebrochen werden - sechs Wochen Denkpause, in der alle Akteure ihre „Hausaufgaben“ machen sollten. Joachim Schuldt konnte inzwischen als Moderator die Ortspolitiker zum Umdenken bewegen und erreichte einen Beschluss über den Ausgleich von zwei Dritteln des Haushaltsdefizits.

Natalie Erdmann sah darin nun die Chance, mit einem neuen Team an ihrer Seite die Arbeit fortzusetzen. „Ich habe von Jürgen Papendorf viel gelernt“, fand sie auch anerkennende Worte für sein Engagement. Joachim Schuldt füllte bis zum Ende seine Rolle als Moderator aus und brach eine Lanze für Jürgen Papendorf. „Nur wer Feuer hat, kann auch einen Pfannkuchen backen“, sagte er auf Platt. „Ohne Jürgen Papendorf stünde die VHS jetzt nicht so gut da. Wir haben eine Verbesserung von 530 Prozent erreicht“, sagte Schuldt.

Doch eines machte er auch sehr deutlich: „Völlig zu Recht erwartet nun der Zuschussgeber auch eine Eigenleistung des Vereins zur Verbesserung der finanziellen Situation.“ Soll der jetzt noch vorhandene Unterschuss von 2200 Euro durch höhere Mitgliedsbeiträge, geringere Dozentenhonorare, höhere Kursusgebühren oder den Verzicht auf bezahlte Verwaltungshilfe gedeckt werden? Darüber wird nun der neue Vorstand entscheiden müssen.

Ich kann und will nichts daran ändern: Ich heiße nun einmal Schekahn. Leider kann ich noch so sauber und klar sprechen, immer wieder wird mein Name falsch verstanden und niedergeschrieben.

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