Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön Hier wird heute noch gefeiert
Lokales Plön Hier wird heute noch gefeiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:07 01.11.2019
Von Silke Rönnau
Im Atrium in Schwentinental wird jeden Sonnabend und vor Feiertagen ab 22 Uhr gefeiert. Quelle: Sibylle Haberstumpf
Kreis Plön

Ganz neu in der Runde ist das Basement in Plön. Wo früher die Kugeln über die Kegelbahn rollten, huschen heute die Lichter der ausgefeilten Lichttechnik durch den kleinen Raum. „Am 17. November gibt es das Basement genau zwei Jahre“, erzählt Inhaber Alexander Seher, der vor fünf Jahren das Restaurant Prinzenhuus am Markt übernahm.

Kegelbahn zur Disco umgebaut

Zunächst hätten sie donnerstags After-Work-Partys im Restaurant angeboten und dafür alles umgeräumt. Schnell stellte er fest: Der Bedarf für Partys war da, während gleichzeitig die Nachfrage für die Kegelbahn schrumpfte. „Die dörflichen Discos sterben aus, aber wir haben uns einfach getraut“, sagt Seher. Im ersten Jahr hätten sie noch ein wenig herumprobiert, mittlerweile gebe es zwei bis drei Veranstaltungen pro Monat, die über Facebook, Instagram und Plakate beworben werden.

Hier treffen Gäste aus Plön ihre Freunde

199 Besucher sind erlaubt – „dann sind wir aber auch rappelvoll“, meint er. Das Basement sei eine Art gemütlicher Club, in dem die Plöner ihre Freunde treffen. Die meisten kämen aus der Kreisstadt und einem etwa 20 Kilometer großen Umkreis. Einlass ist ab 16 Jahren, aber der Hauptteil sei 25 und älter. „Bei uns ist es absolut stressfrei, es gibt so gut wie nie Ärger“, freut er sich.

Lesen Sie auch: Das waren die legendären Discos im Kreis Plön

Auf der Facebook-Seite wird mit modernstem Sound geworben. „Und wir haben damals fast 50000 Euro in eine moderne Lichttechnik investiert.“ Da das Basement nur einen Raum habe, könne man im Gegensatz zu Großraumdiscos nur eine einzige Musikrichtung spielen. Die DJs wechseln. „Ab und zu mache ich es selbst, aber für eine 80er-Jahre-Party wäre ich zum Beispiel nicht der Richtige, da ich erst 1985 geboren wurde“, lacht Seher.

Familienfreundliche Disco im Cap Holm

Als „familienfreundliche Diskothek“ wird das Cap Holm im Hochhaus an der Ostsee in der Gemeinde Schönberg auf der Homepage beschrieben. „Besonderes Augenmerk legen wir auf einen freundschaftlichen Umgang miteinander.“

Drei Diskotheken gibt es noch im Kreis Plön.

Getanzt wird dort bereits seit Juni 1972 mit kleinen Pausen zwischendurch, erzählt Gerd Wilkens, der die Einrichtung seit 1995 betreibt. Der Geschäftsführer der Ostseeferienpark Holm GmbH hat 20 Jahre lang selbst aufgelegt, jetzt sorgen unterschiedliche DJs für Stimmung.

Für jeden Musikgeschmack etwas dabei

Bei der Musik sei für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei – von Pop über Schlager und Reggae bis Rock von den 70er-Jahren bis heute. Etwa 200 bis 250 Besucher passen in den Raum mit Tanzfläche, Tresen, Sitzbereich und Extra-Raucherbereich hinein. Die Hauptklientel seien junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. „Es kommt aber vor, dass Jugendliche sagen: Oh, meine Eltern kommen, ich hau wieder ab“, erzählt Wilkens lachend.

Wer früher mit 18 da war, komme heute auch mit 43 Jahren. Und manche bringen eben auch schon ihre Kinder mit. „Wir haben viele Stammgäste.“ Ab und zu werden Motto-Partys in der Disco angeboten, die jeden zweiten Sonnabend ab 22 Uhr geöffnet hat. „Nur Ein-Euro-Partys haben wir nie gemacht“, betont Wilkens. Man habe eine gewisse Verantwortung für seine Gäste: „Wir wollen nicht, dass sie zu betrunken sind.“

Lesen Sie auch: Im Atrium nachts um halb zwölf

Der Einzugsbereich reiche von Kiel bis Lütjenburg. Werbung mache er nicht: "Wir haben unser Publikum." In all den Jahren habe sich natürlich die Technik verändert. Die digitale Lichtanlage werde computergesteuert. Und während er selbst noch mit Langspielplatten und CDs angefangen habe, laufe mittlerweile alles über den Computer. Aber ein Ziel bleibe: „Die Leute sollen einfach feiern und lustig sein.“

Vier Floors gibt es im Atrium in Schwentinental

Mit gut 4000 Quadratmetern und vier Floors stellt das Atrium in Schwentinental die anderen in den Schatten. In Norddeutschlands größter Diskothek können bis zu 2500 Besucher jeden Sonnabend und vor Feiertagen ab 22 Uhr feiern. „Wir haben viele Stammgäste“, betont Geschäftsführer Thore Peemöller. Man habe Technik im siebenstelligen Bereich verbaut, zu der unter anderem auch eine 40 Quadratmeter große digitale Leinwand im Main Floor gehöre.

Weitere Nachrichten aus dem Kreis Plön finden Sie hier.

Nein.Viel gelacht hat Ralf Stegner auch in Lütjenburg nicht. Rund 35 Zuhörer wollten vom Oppositionsführer im Landtag wissen, wie die SPD sich aus der Krise befreien kann. Einen Ratschlag wiederholte Stegner mehrmals am Abend: Die SPD sollte aufhören, sich andauernd selbst schlecht zu reden.

Hans-Jürgen Schekahn 01.11.2019
Plön Polizei in Schwentinental - Fahrer unter Drogeneinfluss erwischt

Einen Autofahrer unter Drogeneinfluss hat die Polizei in Schwentinental erwischt. Am Reformationstag, 31. Oktober, war mehreren Verkehrsteilnehmern gegen 20.50 Uhr auf der Bundesstraße 76 ein Opel Safira aufgefallen, weil er starke Schlangenlinien fuhr.

Silke Rönnau 01.11.2019

Das Projekt eines Nahwärmenetzes in Rastorfer Passau (Gemeinde Rastorf) geht in die heiße Phase. In einer Einwohnerversammlung am Dienstag, 5. November, sollen die Ergebnisse eines Planungsbüros – auch mit weiteren Maßnahmen zum Klimaschutz – vorgestellt und eine Genossenschaft gegründet werden.

Silke Rönnau 01.11.2019