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Plön Schlachterei verstärkt den Wochenmarkt
Lokales Plön Schlachterei verstärkt den Wochenmarkt
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17:00 29.01.2019
Von Silke Rönnau
Tanja Wohlert steht im Verkaufswagen der Schlachterei Untiedt, vor dem sich bereits eine Schlange gebildet hat. Quelle: Silke Rönnau
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Selent

Noch im Herbst stand bei vielen Einwohnern die bange Frage im Raum, ob der Wochenmarkt jeden Dienstag von 8.30 bis 13 Uhr zu retten ist. 2004 war er noch mit neun oder zehn Beschickern gegründet worden. Doch nach und nach schrumpfte der Markt.

Spezialitäten nach alten Familienrezepten

Seit Jahresbeginn gibt es wieder Zuwachs mit der Hofschlachterei Untiedt aus Barsbek mit Fleisch-, Wurst- und Katenrauchspezialitäten aus eigener Herstellung, die von den Mitarbeitern nach altbewährten Familienrezepten hergestellt werden. Ein Angebot, das bei den Selentern anscheinend gut ankommt. Denn vor dem Tresen bildet sich bereits eine Schlange. „Wir sind die dritte Woche hier, und es läuft gut“, sagt Verkäuferin Tanja Wohlert. Für den kalten Monat Januar sei man sehr zufrieden.

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Grobe Bratwurst ist der Renner

Was wird besonders gut angenommen? „Die grobe Bratwurst ist in Selent der Renner“, erzählt sie. Aber auch die Fertiggerichte seien begehrt, weil viele ältere Menschen nicht mehr kochen wollten. Weitere Spezialitäten seien der Katenschinken und die Salate. Viele legten Wert darauf, dass die Waren aus eigener Produktion stammten. „Wir schlachten selbst, zerlegen selbst, produzieren selbst.“

Auch noch Fischwagen und Kleiderstand

Auch Kalli Jipp freut sich, dass die Schlachterei so gut angenommen wird. Daneben steht der Fischwagen von Kai Rogge mit Räucher- und frischem Fisch sowie Salaten und Marinaden. Kleiderhändler Amrik Singh Multani macht dagegen zurzeit eine Winterpause, doch im März will er wieder die Kleiderständer aufbauen. Vielleicht komme im Frühjahr auch der Pflanzenhof Paulwitz wieder, hofft Jipp.

Bürgermeisterin wünscht sich Obst und Gemüse

Bürgermeisterin Sabine Tenambergen taucht zufällig mit einem Einkaufsbeutel am Arm auf. Sie hoffe ebenso wie Jipp, dass noch ein Obst- und Gemüsehändler dazu stoße. Aber vor allem sei es wichtig, dass der Wochenmarkt erhalten bleibe – er sei ein weiterer Pluspunkt in der sowieso schon guten Infrastruktur des Dorfes mit seinen 1500 Einwohnern. „Das ist ein kleiner Treffpunkt, wo man sich hinstellt und klönt und Neuigkeiten austauscht“, meint Jipp.

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