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Plön Großes Dankeschön an Ferienbetreuerinnen
Lokales Plön Großes Dankeschön an Ferienbetreuerinnen
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14:56 08.11.2019
Von Sven Tietgen
Blumen und viel Lob gab es für die ehrenamtlichen Schul- und Ferienbetreuerinnen (von links) Gisela Ehlers, Frauke Schwarz, Tanja Höhn, Miriam Grabinski-Gertz und Irmela Pook. Quelle: Sven Tietgen
Schillsdorf

Gisela Ehlers machte im vergangenen Jahr den Anfang mit der Ferienbetreuung. Während der Sommerferien kümmerte sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Bokhorst für zwei Wochen und fast ganztägig um gut ein Dutzend Erst- bis Viertklässler. Auch in diesem Jahr übernahm sie die Betreuung der Grundschüler in den Oster- und Sommerferien für bis zu zwei Wochen – teilweise mit Unterstützung weiterer DRK-Mitglieder. Jeweils täglich von 8 bis 15 Uhr wurden für bis zu 18 der insgesamt derzeit 44 Schulkinder ein buntes Programm geboten.

Zu Gisela Ehlers, Frauke Schwarz und Miriam Grabinski-Gertz gesellte sich in den Sommer- und Herbstferien auch Tanja Höhn zum Betreuungsteam. Die Mutter eines Schulkindes hatte ihren Hund dabei, zusammen mit den Ferienkindern brachte sie dem Vierbeiner Kunststücke bei oder sie erkundeten den Wald. „Dabei haben wir auch ein paar Vogeljungen aufgepäppelt, die aus dem Nest gefallen sind, das war für die Kinder eine abenteuerliche Aktion“, erzählte Tanja Höhn.

Lob für ehrenamtliches Engagement

Für die vier Frauen gab es jetzt Blumen, in das Lob für das ehrenamtliche Engagement bezog Bürgermeister Heinrich Danker auch Irmela Pook ein. Die Schillsdorferin unterstützt die Jungen und Mädchen zwei Mal die Woche bei den Hausaufgaben. „Das ist nicht selbstverständlich und für uns ein Grund, allen ein großes Dankeschön zu sagen“, erklärte Danker und hofft, dass sich für die zukünftigen Ferienbetreuungen weitere Helfer finden.
In der Unterrichtszeit ist die Betreuung gesichert, die Gemeinde hat dafür Frauke Schwarz und Miriam Granbinski-Gertz angestellt. Die Betreuung kostet den Eltern nichts – auch das Mittagessen für die Hälfte der Schulkinder ist kostenlos. „Die Gemeinde übernimmt alle Kosten. Uns ist es wichtig, die Schule im Dorf zu halten“, betonte der Gemeindechef.

Dorfschule kostet wenig

Dabei kommt mehr als die Hälfte der Kinder aus dem Umland, sogar aus Bornhöved gibt es Anmeldungen. Für das Lehrerduo in der Schule Hüttenwohld, die offiziell als Außenstelle der Grundschule Wankendorf und Umgebung fungiert, hat die Nachfrage auch mit der Beständigkeit des Minikollegiums zu tun. Doris Imbusch und Andreas Senkler unterrichten seit vielen Jahren in der kleinen Dorfschule. Freuen können sich auch die Gemeinden, aus denen die Schulkinder kommen. Rund 2300 Euro pro Kind und Jahr wird den Herkunftsgemeinden in Rechnung gestellt. „Das ist erheblich günstiger als das, was größere Grundschulen kosten“, erklärte der Bürgermeister.

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