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Plön Schönberg will Netz von Ladesäulen
Lokales Plön Schönberg will Netz von Ladesäulen
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16:02 17.05.2019
Von Astrid Schmidt
Diese E-Ladesäulen sind auf dem Gelände der Ostseeklinik Holm vorhanden. Quelle: Astrid Schmidt
Schönberg.

Eines ist allen klar: Das Ostseebad mit über 400 000 Übernachtungen im Jahr sei prädestiniert für E-Mobilität. Als Standorte wurden übereinstimmend der Schönberger Strand, in unmittelbarer Nachbarschaft des Tourist-Service, und der Großparkplatz im Ortskern neben dem Sanitärgebäude vor dem Rathaus benannt. „Die technischen Voraussetzungen liegen an den Standorten bereits vor. Entsprechende Parkflächen (jeweils zwei) für den öffentlichen Bereich würden dann für die Ladestationen entfallen. Bürgermeister Peter Kokocinski wies darauf hin, dass angesichts der Ortsstruktur nur ein Netz von Ladesäulen Sinn mache. Derzeit gibt es eine Station auf dem Gelände der Ostseeklinik.

Schönberger Ortspolitiker suchen nach dem richtigen Weg

Die Ortspolitiker sind nun auf der Suche nach dem richtigen Weg, eine Infrastruktur für E-Mobilität zu schaffen. Ideal wäre eine Option, die „abgesehen von der Zurverfügungstellung der Grundstücksflächen ohne zusätzliche Kosten für die Gemeinde zu realisieren wäre“, erläuterte der Bürgermeister. Allerdings wäre es auch denkbar, nach dem Vorbild der Stadt Lütjenburg, als Gemeinde eine mit Mitteln der Aktivregion geförderte E-Ladesäule in Eigenregie aufzustellen. Dafür notwendige Haushaltsmittel stehen seit 2018 zur Verfügung. 

Eine weitere Option sei der Betrieb der E-Ladesäulen in Kooperationen mit Partnern der Privatwirtschaft. Dazu erläuterten nun Vertreter der Stadtwerke Kiel und der Firma GP Joule die Möglichkeiten, ein solches E-Ladenetz für die Gemeinde zu bauen und zu betreiben. 

Ideen zur Elektromobilität vorgestellt

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Peter Zimmermann und Jens Wiese vom Strompool Probstei mit ihren Ideen zur Elektromobilität vorgestellt. Dort sei man noch im Gespräch mit privaten Firmen aus der Probstei, um ein Netzwerk an E-Ladesäulen auch auf privaten Flächen zu realisieren, hieß es dazu. 

Jüngst hatten die Fraktionen noch einmal betont, privaten Initiativen den Vortritt lassen zu wollen. Die Kosten sind so verschieden wie die technischen Möglichkeiten einschließlich Abrechnungen per App und Kundenkarte. „Die Gemeinde kann dann ihren eigenen Stromtarif bestimmen“, gaben die Fachleute den Ortspolitikern mit auf den Weg. Wohin die E-Reise gehen soll, wird nun in den Fraktionen beraten.

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