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13:25 12.05.2019
Von Johanna Ulrich
Coole Truppe: So sehen sich die Aktiven der Jugendfeuerwehr Lütjenburg selbst. Akute Nachwuchssorgen haben sie nicht. Quelle: Johanna Ulrich
Lütjenburg

Mit mehreren Ständen war auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Lütjenburg dabei. „Es ist uns eine Ehre“, sagt der Vorstand des DRK Bernd Bormann und lacht. Er und sein Team sind vor Ort, um neue Mitglieder zu gewinnen und ihre Aktionen vorzustellen. „Wir machen den Blutspendendienst, betreiben den Rotkreuzmarkt und machen natürlich auch Erste Hilfe Ausbildungen“, sagt Bormann.

DRK macht Angebote für Ältere und Junge

„Noch dieses Jahr wollen wir ein Rotkreuzzentrum hier eröffnen, wo dann auch Veranstaltungen stattfinden sollen“, erklärt er. Neben den Tätigkeiten des Blutspendendienstes und des Rotkreuzmarktes, geht es dem DRK vor allem um ein gemeinsames Zusammenkommen und den Spaß am Ehrenamt. „Innerhalb des DRK unternehmen wir Ausflüge. Wir organisieren aber auch ein Seniorencafé mit Bingo. Das ist nicht unbedingt was für die Jüngeren. Für die gibt es Wettbewerbe, bei denen die Teilnehmer zum Beispiel Diagnosen stellen müssen“, so Bormann.

Heute hat das DRK-Team immerhin schon eine junge Frau für sich gewinnen können. „Wir hoffen, dass wir den Altersdurchschnitt unserer Ehrenämtler etwas senken können“, sagt der Vorsitzende.

Jugendfeuerwehr hat keine Nachwuchssorgen

Die Probleme, junge Interessenten zu finden, bleiben bei der Jugendfeuerwehr Lütjenburg aus. „Wir haben tatsächlich schon Wartelisten eingeführt, weil es sonst gar nicht mehr möglich ist alle Mitglieder unterzubringen“, sagt Jugendfeuerwehrwart Marco Bötel. Auch auf der Ehrenamtsmesse sind schon einige Mitgliedsanfragen eingegangen. Woran es liegt, dass das Interesse an diesem Ehrenamt so groß ist, kann Bötel nur vermuten. „Vielleicht ist es der Reiz mit dem Feuerwehrauto mitzufahren. Außerdem sind wir einfach eine coole Truppe“, so Bötel.

Die jugendlichen Feuerwehrleute sind sich auch einig: „Wir sind einfach gut. Wir zeigen Präsenz und machen einfach viel“. Neben den Einsatzübungen jeden Montagnachmittag unternimmt die Truppe auch Ausflüge. „Die beste Aktion war die Kanutour auf dem Plöner See“, sind die jungen Ehrenämtler sich auch hier einig.

Jugendtreff verzichtet auf feste Mitgliedschaft

Keine festen Mitglieder, dafür aber offene Räumlichkeiten, bietet der Jugendtreff in Lütjenburg, der seine Arbeit ebenso vorstellt. Jugendliche ab zehn Jahren können sich hier einfinden und gemeinsam Spiele, Kicker oder Darts spielen. Ab 14 Jahren können Jugendliche selbst mitarbeiten und eigene Aktionen organisieren. Neu im Programm des Treffs ist das kleinste Kino Lütjenburgs. Ein Filmeabend, der jeden Freitag stattfindet und in Zusammenarbeit mit der örtlichen Videothek organisiert ist. „Da gibt es ganz aktuelle Filme. Es wird natürlich immer auf die Altersbeschränkungen des Jugendschutzes geachtet“, sagt die Leiterin Daniela Sohr.

Sozialverband bietet projektbezogene Mitarbeit

Eine neue Methode, um für jüngere Mitglieder attraktiv zu werden, hat sich der Sozialverband (SoVD) Lütjenburg ausgedacht. „Wir geben den Leuten die Möglichkeit, sich an einem einzelnen Projekt zu beteiligen“, sagt Vorsitzender Robert Lentzer. Das bedeutet, es kann jemand mit einer Aktion wie einem Ausflug anfangen und anschließend wieder die Ehrenamtsarbeit einstellen. „Oder – und das hoffen wir natürlich – dabeibleiben“, so Lentzer. Neben der Sozialberatung veranstaltet der SoVD auch regelmäßig ein Computertreff, einen Kaffee-Nachmittag und Ausflüge beispielsweise nach Glückstadt oder Wismar. „Es geht uns vor allem darum, die Menschen aus der Vereinsamung zu holen“, so Lentzer.

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