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Plön Der Stakendorfer Zaun muss weg
Lokales Plön Der Stakendorfer Zaun muss weg
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07:00 19.05.2017
Von Thomas Christiansen
Diesen Bauzaun hatte die Gemeinde Stakendorf unmittelbar hinter Omas Kaffeestuuv am Schönberger Strand (von links: Susanne Wildfeuer, Alain Mercier, Bianca Schneider und Ilka Mercier) gesetzt, dann folgte noch ein zweiter Zaun - jetzt müssen beide wieder weg. Quelle: Thomas Christiansen
Stakendorf

Wie berichtet hatte der Stakendorfer Bürgermeister Ernst Hansen Dienstag nach Ostern den Zaun aufgestellt, der am Vorabend von den Gemeindevertretern nach einem Ortsbesuch beschlossen worden war. Nach Angaben von Hansen hatten Anwohner des Deepenwegs sich bei ihm beschwert, weil Gäste des Restaurants den vorher ruhigen Weg zuparken würden. Ilka und Alain Mercier fühlten sich daraufhin eingesperrt, denn unmittelbar vor ihrem Kaffeegarten stand nun ein hoher Bauzaun. Nach einem gescheiterten Schlichtungsgespräch im Schönberger Rathaus bereitete Hansen den Bau eines festen Zauns vor. Nachdem Merciers das Gericht anriefen, blieb es aber bei einer Baustelle.

Gericht mahnt konstruktive Lösung an

Am Donnerstag hat nun das Gericht den Beteiligten seinen Beschluss zukommen lassen. Darin wird einstweilig angeordnet, die hinter dem Grundstück Promenade 14/15 rechtswidrig aufgestellten Zäune zu beseitigen. Stakendorf darf dort bis zum 1. Oktober keine neuen Zäune errichten. Die Kammer des Verwaltungsgerichts betont, dass lediglich eine einstweilige Anordnung getroffen wird, „die nicht präjudiziert, dass dauerhaft ein Anspruch der Antragsteller auf Nutzung der Zugänge bestehen muss“. Der Beschluss endet mit einem Appell: „Zur umfassenden Klärung der Problematik ist eine dauerhafte konstruktive Lösung unter Einbeziehung aller Beteiligten, auch dem Amt Probstei als Straßenverkehrsbehörde und der Gemeinde Schönberg, sinnvoll.“

Die Reaktion von Stakendorfs Bürgermeister Hansen zeigt, dass der Streit wohl nicht beendet ist. Er werde die Zäune abbauen, will aber mit einem Anwalt über eine Beschwerde gegen die Anordnung sprechen.

„Vertrauen“ war ein Schlüsselwort, dass in den Reden anlässlich von Vereidigung und Feierlichem Gelöbnis von 150 Maaten- und Bootsmannanwärtern der Marineunteroffizierschule Plön (MUS), sowie 70 Unteroffizier- und Feldwebelanwärtern aus Flensburg Donnerstag in Plön Niederschlag fand.

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