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Plön Eltern formulieren Forderungen für Hort
Lokales Plön Eltern formulieren Forderungen für Hort
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17:25 08.09.2009
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Schwentinental

Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss, den eine SPD-/SWG-Mehrheit am 26. August im Ausschuss für Stadtentwicklung gefasst hatte. Wörtlich lautete der Beschluss: „Die Bürgermeisterin wird beauftragt, die Möglichkeiten der Erweiterung der Betreuung der Grundschüler im Ortsteil Raisdorf durch die Betreute Grundschule - mit dem Ziel der Betreuung auch in den Nachmittagsstunden einschließlich Essensausgabe - in den Räumen der Grundschule zu prüfen. Das Ergebnis der Prüfung ist in die Planungen des DRK-Kindergartens einzubeziehen, da die dortige Situation nicht unwesentlich durch die Betreuung der Hortkinder aus der Grundschule gekennzeichnet ist.“ Beim DRK, den Mitarbeitern und auch den Eltern war in der Folge die Sorge entstanden, der Hort könnte ganz oder teilweise zugunsten eines weniger umfassenden Angebots der Betreuten Grundschule reduziert werden. Mitglieder der SWG-Fraktion stellten am Rande der Sitzung klar, dass es lediglich darum gehe, angemessene Alternativen zum derzeitigen Hort-Angebot ins Auge zu fassen und zu prüfen, weil die Grundstückssituation am Standort Dorfstraße schwierig und eng sei. Von einer beabsichtigten Auflösung des Horts könne keine Rede sein.

In einem Memorandum, das den Ortspolitikern überreicht wurde, unterstrich Jens Heerwagen, der Elternbeiratsvorsitzende des DRK-Kindergartens, die wichtigsten Forderungen der Eltern für einen Hort - egal an welchem Standort und in welcher Trägerschaft: „Betreuungszeiten ab 6.45 Uhr und bis 16 Uhr, Betreuung auch in den Ferien, vollwertiges frisch gekochtes Essen, qualifiziertes (und gleichbleibendes) pädagogisches Personal, ganzheitliche Beratung in Erziehung und Problembewältigung“. Außerdem wird in dem Papier darauf hingewiesen, dass die gemeinsame Unterbringung von Kindergarten- und Hort-Kindern für Kinder und Eltern günstig sei. Im Fazit heißt es: „Wir wünschen uns einen ganzheitlichen Beschluss, in dem die Umsetzung für alle Altersgruppen geregelt ist.“ Und weiter: „Wir Eltern würden es begrüßen, wenn vor dieser wichtigen Entscheidung die Fachleute aus Hort und Schule einbezogen werden.“

In der Ausschusssitzung selbst wurde das Thema nicht weiter erörtert. Grund: Im Hauptausschuss werden nur Themen beraten, bei denen Koordinierungsbedarf zwischen verschiedenen Ausschüssen besteht. Dies sei nach dem Mehrheitsvotum im Stadtentwicklungsausschuss aber nicht der Fall gewesen, stellte Hauptausschussvorsitzender Volker Sindt klar.

Die entscheidende Diskussion über die aktuellen Standortfragen (DRK-Kita, Hort, Rathaus) wird am Donnerstag, 10. September, 19 Uhr, in der Stadtvertretung folgen.

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