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Plön Kalinka: In Stein war zu viel Polizei
Lokales Plön Kalinka: In Stein war zu viel Polizei
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10:00 18.08.2018
Von Thomas Christiansen
Nach dem Ende des Molenfestes war es zu Auseinandersetzungen und  einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Für die Küstenparty wurde deshalb die Zahl der Polizisten erhöht. Quelle: Ulf Dahl
Stein

„Am Freitagabend ein abgesperrter Eingangsbereich auf der Uferkoppel, ein ständiger Security-Check, ab 19 Uhr 20 Polizeibeamte und sechs Polizeifahrzeuge in der Nähe des Eingangs postiert, in Dreier-Reihen patrouillierende Polizei – so stellen die meisten sich einen solchen Abend nicht vor“, sagt Kalinka.

Die am Wochenende wieder vom TSV Stein veranstalte Küstenparty verlaufe seit Jahren „in der Regel ohne besondere Vorkommnisse“. Es löse „Frust und Unzufriedenheit“ aus, wenn plötzlich ein Dutzend Security-Mitarbeiter und mehrere Rettungsfahrzeuge verlangt würden: „Dies stärkt ehrenamtliches Engagement nicht. Und bei vielen Bürgern, die zu einem Dorffest wollen, löst die massive Präsenz ein Gefühl der Beklommenheit aus“, kritisiert Kalinka.

Auch das Molenfest zwei Wochen vorher in Stein sei ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, betont Kalinka. Wie berichtet, war es aber nach Ende des Festes zu Auseinandersetzungen und einem größeren Polizeieinsatz gekommen, bei der zwei Beamte verletzt wurden.

Ohne diese Vorkommnisse beim Molenfest „wären wir bei der Küstenparty vielleicht gar nicht da gewesen, zumindest nicht so“, erklärt Martins, der selbst als Einsatzleiter vor Ort war. Er bestätigt, dass während des Molenfestes nichts passiert ist, aber: „Es gibt immer ein Umfeld.“ Veranstaltern müsse klar sein, dass auch im Anschluss oder im Umfeld etwas passieren könne.

Als Martins erfuhr, dass im Zusammenhang mit dem Molenfest auch 40 Platzverweise erteilt und mehrere Strafanzeigen erstattet wurden, veranlasste er für das bisher stets unproblematische Küstenfest ein Sicherheitsgespräch mit dem TSV und dem Amt Probstei. In Abstimmung mit der Polizei habe das Amt die Auflagen erhöht und die Polizei habe sich für eine hohe Präsenz entschieden.

Weil die Polizei beim Molenfest nicht auf solche Auseinandersetzungen vorbereitet war, mussten rasch sieben Streifenwagen herangeholt werden. Auch die 14 Beamten hätten es schwer gehabt, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. „Ich wollte nicht, dass das noch mal passiert“, erklärt Martins die große Präsenz bei der Küstenparty, bei der einige Streitigkeiten geschlichtet werden mussten. „Wir wollten uns nicht verstecken“, sagt er. „Wir waren aber nicht die ganze Zeit auf Patrouille“, betont Martins. Nur zu Beginn war eine Dreier-Gruppe unterwegs, um die Lage zu klären.

Kalinka spricht von einer „Gruppe randalierender Jugendlicher“ an den Ostseestränden, um die sich die Polizei zielgerichtet kümmern solle. „Es gibt keine feste Gruppe“, sagt Martins.

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