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Plön Spätes Rentenglück nach 40 Jahren im Rat
Lokales Plön Spätes Rentenglück nach 40 Jahren im Rat
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18:06 10.08.2018
Von Isabelle Breitbach
Ihr erster Sommer als echte Rentnerin: 40 Jahre lang gehörte Anneliese Schwalbe der Plöner Ratsversammlung an, 31 Jahre saß sie parallel auch im Kreistag. Quelle: Isabelle Breitbach
Plön

Darauf, dass sie ihre Wahlkreise für die CDU immer direkt gewinnen konnte, blickt sie mit Stolz zurück. Doch damit ist nun Schluss. Ihr erster Sommer als „richtige Rentnerin“, ohne Amt, ohne Termine. „Schon eine Umstellung, aber eigentlich ist das ganz schön, vor allem, dass man abends nicht mehr los muss.“

Bewegender Abschied vom Plöner Rat im Juni

Zum letzten Mal stattete sie der Plöner Ratsversammlung im Juni einen Besuch ab. Ihr Abschied zusammen mit elf weiteren Mitgliedern, mit allen Ehren versteht sich: Anneliese Schwalbe bekam die Ehrenplakette der Stadt Plön und durfte sich ins Goldene Buch eintragen. „Das war schon bewegend“, erinnert sie sich. „Die letzte Ratsversammlung war gut besucht, und wenn dann alle aufstehen ...“ Weitermachen wäre da „von der Birne her“ durchaus möglich gewesen, so sagt sie. Schließlich habe es ja auch bis zum Schluss Spaß gemacht. „Aber ich habe genug gemacht in meinem Leben.“ Das Soziale lag Anneliese Schwalbe immer besonders am Herzen, nicht nur in politischer Hinsicht: 14 Jahre lang kümmerte sie sich als Ehrenamtlerin im Pflegeheim Dana um Senioren, spielte mit ihnen Skat oder Bingo oder schnackte einfach ein bisschen Platt mit ihnen.

Immer hinterm Tresen auf dem Plöner Weinfest

Für mehr Geselligkeit in der Stadt sorgte die gelernte Hotel- und Gaststättenfachfrau, als sie vor 52 Jahren das Plöner Weinfest ins Leben rief. „Ich bin ja hinterm Tresen groß geworden, nicht davor“, bemerkt sie vergnügt. Und natürlich stand sie dort jedes Jahr im Ausschank, ebenso wie beim Jazzfestival.Was sonst oft ein wenig ins Hintertreffen geraten war, steht nun an erster Stelle: sich aufs Private konzentrieren. Auch wenn der Bekanntenkreis im Laufe der Zeit kleiner geworden ist, weiß Anneliese Schwalbe im Ruhestand noch einiges mit sich anzufangen. Gerade erst ist sie umgezogen. Sonst gewöhnt sie sich noch daran, Zeit zu haben und zu tun, was man „halt als Rentner so macht“ – Bekannte treffen, zum Essen, Kaffee trinken, zum Skat oder Räuber-Rommé, auch mal in die Stadt gehen zum Einkaufen.

Und ein bisschen Verbindung zu den alten Kollegen pflegt die ewige Ratsfrau dann ja auch noch: „So ganz kann man ja doch nicht abschalten, dafür war ich zu lange dabei.“

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