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Plön Willkommensgruß für Hotelinvestoren
Lokales Plön Willkommensgruß für Hotelinvestoren
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16:20 11.05.2017
Von Peter Thoms
Der Flächennutzungsplan für das Gebiet rund um die ehemalige Badeanstalt Fegetasche (rechts) und das Restaurant Strandhaus (links) in Plön wird überarbeitet, um die Entwicklung einer touristischen Nutzung voranzutreiben und um potenziellen Hotelinvestoren entgegenzukommen. Quelle: Peter Thoms
Plön

Die neuerliche Änderung soll die Bedeutung des Areals für den Tourismus  unterstreichen, indem die „Vorratsplanung für Hotelbauten“ angeschoben wird, die Bürgermeister Lars Winter im Vorfeld mehrfach angekündigt hatte: „In dem Flächennutzungsplan konkretisieren wir, was die Stadt möchte. Wenn ein Investor anfragt, können wir viel schneller reagieren, weil zum Beispiel die Träger öffentlicher Belange schon vorab in die Planungen einbezogen werden.“ In Zeiten, wo das Geld auf der Bank keine Zinsen bringt und Investoren auf "Betongold" setzten, müsse man schnell reagieren können.

Filetstück direkt am Plöner See

Der Bereich rund um die ehemalige Badeanstalt gilt als ein Filetstück, das in der Vergangenheit schon viele Begehrlichkeiten geweckt hat: Die Ideen eines kleinen Aparthotels, und eines Spaßbades wurde im Laufe der Jahre ebenso verworfen wie die Pläne, dort eine Appartementanlage zu bauen oder eine seenahe Siedlung mit barrierefreien Wohnungen.

In den vergangenen eineinhalb Jahren war es ganz still um das Gebiet geworden, um die Verhandlungen mit einem Investor für das Strandhaus abzuwarten. Die hätten sich mittlerweile zerschlagen, so der Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, Bernd Möller (SPD), sodass die neue Planung ein starkes Signal an die Grundeigentümer sende, was sich die Stadt an dieser exponierten Lage vorstellt – und was sich Investoren immer wieder gewünscht haben: ein Hotel mit bis zu 100 Betten und der dazugehörigen Infrastruktur.

Für Bürgermeister Dirk Sohn sind es „Botschafter der Stadt“, die bei Wettkämpfen den Namen Lütjenburg in andere Orte tragen. Sohn ehrte zusammen mit Bürgervorsteher Siegfried Klaus 39 Sportler für ihre Leistungen.

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