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Plön Ermittler bittet um Videoaufnahmen
Lokales Plön Ermittler bittet um Videoaufnahmen
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15:20 15.01.2019
Eine 39-jährige Mutter aus Schönberg starb an Silvester durch einen Schuss. Die Polizeibeamten untersuchen mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Schönberg die Dächer der Umgebung in dem Wohngebiet des Tatortes. Quelle: Astrid Schmidt
Schönberg

Gut zwei Wochen nach dem Tod einer dreifachen Mutter beim Silvesterfeuerwerk in Schönberg (Kreis Plön) suchen die Ermittler weiter nach Zeugen. „Ein mögliches Szenario ist ein tragischer Unglücksfall“, sagte Polizeisprecher Matthias Felsch am Dienstag. Die Beamten könnten einen anderen Verlauf des Geschehens aber nicht grundsätzlich ausschließen.

Die Polizei Kiel hofft unter anderem auf Videomaterial, das Schönberger in der Silvesternacht mit ihren Mobiltelefonen aufgenommen haben. Diese können auf der Seite sh.hinweisportal.de/portal/de unter dem Stichwort „Silvester Schönberg“ hochgeladen werden.

Keine heiße Spur im Fall Schönberg

Mit Hilfe der Feuerwehr Schönberg und einer Drehleiter sicherten Polizisten am Montag an Dächern im Bereich der Goethestraße Spuren. Grund war unter anderem die Suche nach einem Projektil. Die Auswertung der Spuren dauere an, sagte Felsch. Keine Angaben machte die Polizei dazu, um was genau es sich dabei handelt. Eine heiße Spur fehle weiter.

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 3000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung des Täters führen. Die 39-Jährige wollte zu Silvester mit ihrem Mann vor der Tür das Feuerwerk genießen. Nach wenigen Minuten brach die Mutter von drei kleinen Kindern tödlich getroffen zusammen. Bei der Obduktion des Leichnams fanden Rechtsmediziner Metallsplitter.

Spendenaktion für die Familie aus Schönberg

Die Kieler Nachrichten haben in Abstimmung mit der Gemeinde Schönberg eine Spendenaktion für die betroffene Familie gestartet. Obwohl Geld derzeit nicht das akute Problem sei, begrüße er die Sammlung des Vereins „KN hilft“, sagt Schönbergs Bürgermeister Peter Kokocinski . Denn es gebe bei vielen Menschen ein besonderes Bedürfnis, den Witwer und die Kinder (einjährige Zwillige und ein sechsjähriges Mädchen) zu unterstützen.

Die Spendengelder könnten der Familie „zu einem späteren Zeitpunkt dabei helfen, die traumatische Situation zu verarbeiten“. Das Konto bei der Förde Sparkasse: KN hilft, Stichwort „Schönberg/Familie“, DE05 2105 0170 1400 2620 00. Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt (dafür bitte eine Adresse angeben).

Von KN/dpa

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