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Plön Frenssenstraße könnte laut einer Ausschussempfehlung zur Jassy-Torrund-Straße werden
Lokales Plön Frenssenstraße könnte laut einer Ausschussempfehlung zur Jassy-Torrund-Straße werden
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16:18 06.04.2009
Preetz

Jassy wer?“ mag sich da mancher Preetzer fragen. Dabei ist die Schriftstellerin eine geborene Preetzerin. Am 20. September 1860 kam sie als Josepha Mose zur Welt - als zweites Kind des Preetzer Architekten Joseph Eduard Mose und seiner Frau Hedwig, die in der Kieler Straße 21 lebten. Nach ihrem Vater ist bereits eine Straße in Preetz benannt: der Mose-Weg im Neubaugebiet „Schwebstöcken“. Ein Nachfahre der Beiden, Hans-Ulrich Mose aus Ostbevern bei Münster, hatte schon im vergangenen Jahr einen Brief an die Stadt geschickt mit der Bitte, auch Josepha Mose zu würdigen. Damit solle die Erinnerung an eine bedeutende Preetzer Bürgerin wach gehalten werden.

Mehr als 30 Bücher mit rund 160 Novellen hatte Josepha Mose unter ihrem Pseudonym Jassy Torrund veröffentlicht. „Dieser Name war ihr in einem Traum erschienen und versprach Glück und Anerkennung“, erzählt Erich Klimm, Vorsitzender des Heimatvereins. Den neuen Namen hatte sie sich wohl auch deshalb zugelegt, weil ihr Vater nicht ganz glücklich über die schriftstellerischen Ambitionen war. Er wollte nicht, dass seine Tochter unter dem Namen Mose schrieb. Dabei wurde sie in den Anthologien der damaligen Zeit neben Schriftstellerinnen wie Henriette Brey, Selma Lagerlöf, Enrica Handel-Manzettei und anderen genannt. Schon als Kind war sie musikalisch und literarisch begabt. Ihre wichtigsten Arbeiten erschienen zwischen 1895 und 1937 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 1893 lebte sie bis zu ihrem Tode 1943 in Breslau.

Im Ausschuss waren mehrere Namen diskutiert worden, u.a. Ernst Barlach, Joachim Ringelnatz und Ricarda Huch. „Es sollte ein Schriftsteller oder eine Schriftstellerin sein, der oder die gut in das Umfeld passt“, so Ausschussvorsitzender Gert Vogel.

Stadt trägt

die Kosten

für die Anlieger

Für Jassy Torrund sprach auch, dass sie eine Frau ist und damit nicht nur Männernamen auf den Straßenschildern auftauchen. Die Entscheidung fiel bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung.

Bürgermeister Wolfgang Schneider habe zugesagt, so Vogel, dass sämtliche Verwaltungskosten für die Straßenumbenennung, die jetzt auf die Anlieger zukämen (wie Ummeldungen für Ausweis oder Auto) von der Stadt übernommen würden.

Auch für drei Straßen im neuen Baugebiet „Schusterpark“ auf der Haimkrogkoppel wurden Namen ausgesucht. Die „Hauptstraße“ soll nach Empfehlung des Ausschusses nach der Haimkrogkoppel benannt werden, die anderen beiden Pabst- und Muxfeldtstraße heißen. Erinnert wird damit an den Apotheker Johann Gotthilf Pabst, der vor gut 180 Jahren ein rund zwei Hektar großes Gelände für den Friedhof stiftete, sowie an den Wissenschaftler Hans Muxfeldt, der als Professor an der Privatuniversität Cornell in Ithaka im Staat New York ein synthetisches Antibiotikum gegen Infektionskrankheiten (Terramycin) entwickelte. Die Stadtvertretung muss noch zustimmen.

SR

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