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Plön Frisch renovierter „Schwan“ in Preetz jetzt KJR-Ausbildungsrestaurant
Lokales Plön Frisch renovierter „Schwan“ in Preetz jetzt KJR-Ausbildungsrestaurant
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16:32 17.04.2009
Preetz

Genau wie in jeder anderen Restaurant-Küche, und doch ist hier alles anders: Bis auf Küchenmeister Christian Lemm und einer Sous-Köchin besteht das junge Team aus Auszubildenden. Die vier bis sechs Jugendlichen zwischen 16 und 23 Jahren absolvieren hier eine Ausbildungsmaßnahme des Kreisjugendrings Plön (KJR), werden zu Beiköchen ausgebildet und können dabei gleichzeitig ihren Hauptschulabschluss nachholen.

„Wir sind ein Risiko eingegangen, aber die Startphase läuft super“, freut sich Projektleiter Dirk Nestler vom KJR, der die Idee hatte, die Ausbildung der benachteiligten Jugendlichen unter echten Restaurant-Bedingungen auszuprobieren. „Eigentlich hatten wir ursprünglich nach einer Lehrküche gesucht, doch dann ist mir das seit längerem leer stehende Restaurant „Schwan“ in der Kührener Straße aufgefallen“, erzählt Dirk Nestler.

Der Kreisjugendring hat es schließlich übernommen und nach umfangreichen Renovierungsarbeiten in eine helle, freundliche Gaststätte verwandelt, die seit wenigen Tagen vor allem von Gästen aus dem umliegenden Wohngebiet gut angenommen wird. „Mit unseren Ostermenüs haben wir die Feuertaufe bestanden. Es gab ausschließlich positive Reaktionen seitens der Gäste, was die Motivation und das bis dato kaum gekannte Selbstwertgefühl der Jugendlichen enorm gesteigert hat“, berichtet der ausbildungserfahrene Küchenchef.

Als nächstes bekommen die „Schwan“-Gäste Menüs und Gerichte mit frischem Spargel serviert, aber auch außergewöhnliche Kleinigkeiten wie „Preetzer Knüppel“ - eine mit einem Metzgermeister aus der Nachbarschaft speziell kreierte Katenrauchwurst - oder „Preetzer Fladen“ - ein knusprig-dünner Hefefladen mit Schinken oder Lachs sowie Tomaten, Rucola und Parmesan belegt - stehen auf der Speisekarte.

„Alles wird frisch zubereitet. Für die Jugendlichen ist das eine Top-Chance, später eine gute Stelle zu bekommen“, sagt Dirk Nestler, der schon dabei ist, auch für den Service-Bereich eine gute Ausbildung aufzubauen.

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