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Plön Spielend Selbstvertrauen entwickeln
Lokales Plön Spielend Selbstvertrauen entwickeln
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16:00 19.10.2018
Von Silke Rönnau
Kimberly, die von Sigrid Ehlers betreut wird, hat ihren Spaß in der Schaukel. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Fröhlich schaukelt das Mädchen im bunten Tuch und lässt sich von Sigrid Ehlers hin und her schwingen. Die Vierjährige, die an diesem Tag in den Räumen der pädagogischen Frühförderung in Preetz unter Anleitung spielt, leidet unter einer Wahrnehmungs- und Regulationsstörung sowie einer verzögerten Sprachentwicklung – und gehört damit zu einer wachsenden Gruppe von Mädchen und Jungen mit ähnlichen Schwierigkeiten. Dazu kämen Kinder mit geistigen oder genetisch bedingten Behinderungen oder auch Flüchtlingskinder, die aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse in Kindergärten überfordert seien, erläutert Leiterin Cornelia Funke.

Entwicklungsstörungen deutlich mildern

In den 70er-Jahren habe überall in Deutschland der systematische Aufbau von Frühförderstellen begonnen. „Man hatte erkannt, dass eine möglichst früh einsetzende Förderung Behinderungen und Entwicklungsstörungen vorbeugen und deren Folgen deutlich abmildern kann“, berichtet Cornelia Funke. Am 1. August 1978 startete die Frühförderung der Lebenshilfe in Preetz in zwei Zimmern auf dem Gelände der Schule am Kührener Berg.

Heute werden Kinder aus 81 Familien nicht nur am jetzigen Standort in der Bahnhofstraße, sondern vor allem zu Hause, in den Kindergärten und Krippen sowie bei Tagesmüttern betreut, um die Chancen zu verbessern und den Übergang in die Schule zu erleichtern.

Kinder sollen ihr Potenzial ausschöpfen

Die Mitarbeiter bauten zunächst Vertrauen zu Eltern und Kindern auf und legten nach einer Analyse der Interessen, Stärken und Schwächen individuelle Ziele fest, die durch spielerische Angebote umgesetzt würden. „Im Spiel entwickeln sich auf natürliche Weise Wohlbefinden, soziale Kompetenzen, Ausdrucksfähigkeit sowie sprachliche, geistige und körperliche Fähigkeiten“, so die Pädagogin. Es sei ganz wichtig, dass die Kinder Selbstwertgefühl entwickelten und ihr Potenzial ausschöpften.

Netzwerk für die Familie

Die Mitarbeiter seien aber auch Gesprächspartner für die Mütter und Väter. Man versuche, den Eltern die vielfältigen Möglichkeiten aufzuzeigen, die es mittlerweile gebe, und ein Netzwerk für die Familien zu knüpfen, damit sie sich gut unterstützt fühlen.

Kontakt: Pädagogische Frühförderung in Preetz, Bahnhofstraße 7, Tel. 04342/83757, E-Mail: ff@lebenshilfewerk.de

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