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Plön Fünf Schafe von der Weide verschwunden
Lokales Plön Fünf Schafe von der Weide verschwunden
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11:35 06.01.2017
Von Dirk Schneider
Gernot von Hagen zählt nicht ohne Grund seine Schäfchen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind fünf Tiere spurlos verschwunden. Quelle: Dirk Schneider
Preetz

Die Herde des Hobbyzüchters, die derzeit als „Landschaftspfleger“ auf der Naturschutzbiotopfläche zwischen Schwentine, Wakendorfer Straße und Danziger Straße weidet, wurde schon 2015 und 2016 von zwielichtigen Zweibeinern und hetzenden Hunden heimgesucht.

Der jüngste Fall ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Als er die Schafschar bei der morgendlichen Fütterung routinemäßig durchzählte, habe er festgestellt, dass fünf Tiere fehlten, erzählt von Hagen. Bei der Suche habe er eine Stelle am Zaun zum Schwentine-Wanderweg entdeckt, an der das Drahtgeflecht deutlich herunter gedrückt gewesen sei. Da es in der dunklen Nacht stark geregnet habe, seien aber keine Fußabdrücke oder Reifenspuren mehr erkennbar gewesen. Das Wasser habe möglicherweise auch Blutspuren weggespült. „Daher wissen wir nicht, ob die Tiere lebend oder tot mitgenommen wurden“, so von Hagen.

Auffälligerweise handele es sich bei den gestohlenen Schafen, um fünf von 17 trächtigen Muttertieren, die er für die Zucht im Herdbuch habe eintragen lassen. „Es ist aber nicht einfach, die kleinen Zusatzmarken bei Dunkelheit zu erkennen“, weiß von Hagen. Und so sei es möglicherweise auch ein Zufall: „Diese Schafe stehen oft in einer Gruppe zusammen.“

Angesichts der Vorgeschichte spreche Einiges dafür, dass die gestohlenen Pommernschafe nicht zur Zucht, sondern zum Verzehr gestohlen wurden. „Anfang Dezember wurde ein Tier auf der Koppel geschlachtet und in küchenfertige Portionen zerlegt“, erinnert sich von Hagen. So hätten die Diebe vor gut einem Monat einige passend für Gefrierbeutelbeutel zugeschnittene Stücke auf der Weide liegen lassen. Bereits Mitte Oktober habe er die Überreste eines vor Ort getöteten und zerwirkten Schafes gefunden. Und im Sommer seien einem benachbarten Hobby-Züchter sechs Schafe gestohlen worden.

Zwei weitere Übel: „Seit ich diese Koppel bewirtschafte, haben wir Probleme mit freilaufenden Hunden, die Schafe hetzen“, so von Hagen. Schlimmste Folge: Im Frühjahr 2015 flüchtete die in Panik versetzte Herde durch den Wassergraben auf dem fünf Hektar großen Areal. In der Folge verendeten sieben Schafe. Hinzu käme Vandalismus am Zaun. Aufgrund der vielen Vorkommnisse hofft von Hagen nun auf die Aufmerksamkeit und Mithilfe der Nachbarn.

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