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Plön GTZ-Mieter können in der Stadt bleiben
Lokales Plön GTZ-Mieter können in der Stadt bleiben
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15:34 22.01.2009
Schwentinental/Selent

Und die möchte die Immobilie auch gerne haben - für die derzeit aus allen Nähten platzende Stadtverwaltung. Susanne Leyk, Bürgermeisterin in Schwentinental, hat nach eigenen Angaben jedenfalls „alle Ermächtigungen dazu“, entsprechende Verhandlungen zu führen. „Aber es muss zügig sein“, so Leyk, „denn die ersten Mietverträge laufen demnächst aus“.

Ob die derzeit 42 Mieter das GTZ überhaupt verlassen wollen, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Vor allem der ins Gespräch gebrachte Umzug in das nur schwach ausgelastete Selenter Technologiezentrum Blomenburg dürfte nur wenigen Mietern schmecken. Wobei aber Schwentinentals Bürgermeisterin durchaus Alternativen anzubieten hat: „Wir können allen Mietern geeignete Räume vor Ort anbieten. Zum Beispiel im Rathaus oder im Bürgerhaus.“

Mit 2718 Quadratmetern ist das GTZ derzeit zu 91,7 Prozent der vermietbaren Fläche belegt. Rund 1800 Quadratmeter benötigt Schwentinental, damit die zusammengelegte Verwaltung der ehemals eigenständigen Kommunen Raisdorf und Klausdorf dort untergebracht werden kann. Und falls der Rest noch frei werden sollte, dann hat Susanne Leyk auch dafür Verwendung: „Wir stellen uns ein Dienstleistungs- oder Bürgerzentrum vor, in dem zum Beispiel die Bücherei und die Polizei untergebracht sind“.

Wenn es nach den Vorstellungen von Landrat Volkram Gebel geht, dann dürfte der Verkauf schon zum 1. Januar kommenden Jahres über die Bühne gebracht worden sein. Allerdings. „Es ist noch alles offen. Letztlich müssen die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat des GTZ ebenso wie der Kreistag und die Stadtvertretung Schwentinental zustimmen“, so der Landrat, der die Entscheidung des Ausschusses von Mittwochabend aber als „deutlich einen Schritt weiter“ bezeichnet.

Kein Verständnis für die Eile hat die Kreistagsfraktion der Grünen. „Es geht ja hier nicht um einen Notverkauf eines Leerstandes, sondern um ein derzeit gut ausgelastetes Gründer- und Technikzentrum“, so die Grünen-Abgeordnete und stellvertretende Ausschussvorsitzende Regina Jaeger. Das GTZ funktioniere nicht zuletzt durch die Nähe zu Kiel, ein Wegzug aus Raisdorf lasse folglich erhebliche Einbußen im Erfolg der GTZ-Arbeit befürchten.

Bereits seit sich die Krise im Venturepark Blomenburg nicht mehr verbergen lasse, habe Landrat Volkram Gebel mit einem Umzug des GTZs nach Selent geliebäugelt, mutmaßt der Grünen-Fraktionsvorsitzende Axel Hilker: „Der Großteil der Firmen im Gewerbe- und Technik-Zentrum hat aber an einem alternativen Standort Selent kein Interesse. Warum sollen wir, um die Probleme im Venturepark zu kaschieren, auch noch das GTZ zerschlagen?“

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