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Plön Gärtner nahm Marihuana gegen Rückenschmerzen
Lokales Plön Gärtner nahm Marihuana gegen Rückenschmerzen
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16:14 12.06.2009
Plön

Der selbstständige Gärtnermeister hatte sich nämlich mit Marihuana Linderung verschafft; die dazu benötigten Hanfpflanzen hatte er zwischen Tomaten in einem seiner Gewächshäuser angebaut. Dass der Zweck eben nicht alle Mittel heiligt, machte ihm das Gericht unmissverständlich klar. Es ließ auch nicht gelten, dass der Angeklagte ein Attest seines Hausarztes präsentierte, in dem dieser sich zwar von der Medikation distanzierte, den Stoff als solchen aber doch als ein probates Mittel zur Schmerzreduzierung bezeichnete.

Im Dezember 2008 hatte die Polizei das Grundstück des dreifachen Vaters durchsucht und drei Hanfpflanzen beschlagnahmt. Zuvor hatten die Beamten der Plöner Kripo drei Tatverdächtige ermittelt, die mehrfach bei dem Angeklagten eingestiegen waren und sich ebenfalls an den Pflanzen gütlich getan hatten. Das umfassende Geständnis des Angeklagten machte die Aussage der Einbrecher entbehrlich, allerdings belegte das Gericht zwei von ihnen mit einem Ordnungsgeld von jeweils 100 Euro, weil sie trotz Ladung nicht zur Verhandlung erschienen waren.

Mit der eingangs erwähnten Geldstrafe ist der Verurteilte noch einmal glimpflich davon gekommen. Die labormäßige Untersuchung der Pflanzen hatte einen Wirkstoffgehalt ergeben, der um das 2,4-fache über dem Wert einer geringen Menge liegt und damit den Tatbestand eines Verbrechens erfüllt. Die Konsequenz wäre eine Freiheitsstrafe von einem Jahr gewesen, wenn nicht Staatsanwaltschaft und Gericht auf einen minderschweren Fall erkannt hätten, da es sich um eine „weiche“ Droge gehandelt hatte und der Verurteilte lediglich seinen eigenen Konsum befriedigen wollte.

Der Angeklagte, der nun regelmäßig eine Rückenschule besucht, nahm dann auch sofort das Urteil an.

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