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Plön Tiefbaufirma muss Schäden nachbessern
Lokales Plön Tiefbaufirma muss Schäden nachbessern
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07:00 09.07.2018
Von Silke Rönnau
Im Stavenhagener Weg ist ein Riss im Asphalt zu sehen. Die aufgebrochene Stelle in der Straße wurde einfach mit Pflastersteinen ausgebessert. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Ortstermin in der Stavenhagener Straße. Bürgermeister Björn Demmin deutet auf einen Riss im Straßenbelag. „Hier ist der Asphalt hochgekommen“, sagt er. Gleich daneben haben die Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens einfach ein Loch im Asphalt mit 24 Pflastersteinen ausgebessert. „So soll es nicht aussehen“, kritisiert er.

Nachdem die Stadt die Bauqualität beim Unternehmen bemängelt hatte und daraufhin nichts passiert war, war Bürgermeister Demmin direkt an die Geschäftsführung der Deutschen Glasfaser (DG) herangetreten. Grundsätzlich seien sich alle Beteiligten einig, dass die Zusammenarbeit im Rahmen des bestehenden Kooperationsvertrags fortgesetzt werden soll.

Absackungen an mehreren Stellen

Im ersten Abschnitt war es an verschiedenen Stellen nach Verlegung der Glasfaserkabel zu Absackungen gekommen. Die Einigung sieht nun vor, dass das Tiefbauunternehmen im ersten Abschnitt alle Schäden reparieren muss. Den Ausbau in den nächsten beiden Abschnitten im südwestlichen Teil der Stadt, der nach der Sommerpause starten soll, übernimmt ein neues Unternehmen. „Zukünftig wird es kleinere, besser kontrollierbare Abschnitte geben“, kündigte Demmin an.

Baubüro vor Ort

Es sei eine wöchentliche Baubesprechung mit Stadt, Bau- und Projektleiter der DG sowie Bauleiter des Generalunternehmens vereinbart worden, bei der auch ein Protokoll angefertigt werden soll, beschreibt Demmin das weitere Vorgehen. Seitens der DG werde eine ständige Bauleitung vor Ort sein, die die Baumaßnahme begleite und als Ansprechpartner für die Stadt zur Verfügung stehe. Außerdem sollen Anwohner und Kunden über das genaue Bauverfahren informiert werden. „Die DG wird dazu ein Baubüro vor Ort eröffnen“, berichtete der Bürgermeister.

Weitere Begehungen werde es in zweieinhalb und fünf Jahren geben, um eventuelle weitere Schäden zu beheben. Erst 2023 soll die abschließende Abnahme stattfinden.

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