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Plön Hochhaus soll Neubauten weichen
Lokales Plön Hochhaus soll Neubauten weichen
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16:33 07.11.2019
Von Silke Rönnau
Das Hochhaus Sudetenstraße 34-36 soll nach den Plänen eines Investors abgerissen und durch drei Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Aufgrund von Problemen mit der Bausubstanz soll das neungeschossige Hochhaus in der Sudetenstraße 34-36 mit insgesamt 33 vorwiegend kleinen Wohnungen abgerissen werden.

Drei Mehrfamilienhäuser mit 86 Wohnungen

Auf dem Grundstück sollen stattdessen drei Mehrfamilienhäuser für Mietwohnungen mit insgesamt 86 Wohnungen neu errichtet werden. Das Konzept wurde in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauplanung vom beauftragten Büro Eick Architekten aus Hamburg vorgestellt. 

Man habe Kontakt mit der Unteren Forstbehörde aufgenommen, die in diesem Fall eine Befreiung für die Unterschreitung des Mindestabstandes zur Waldgrenze auf 20 Meter für genehmigungsfähig halte, informierte das Planungsbüro. Auf dieser Grundlage habe man das Bebauungskonzept entwickelt. Das benachbarte Hochhaus Breslauer Straße 1-3, das sich ebenfalls im Besitz des Bauherrn befinde, soll erhalten bleiben. 

Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen geplant

Auf der neuen freien Fläche könnten drei Wohngebäude mit drei Regelgeschossen und einem Dachgeschoss entstehen. Geplant seien in den drei Gebäuden hauptsächlich kleine Wohnungen, vorwiegend mit einem bis zwei Räumen und einigen Drei-Zimmer-Wohnungen, die sich entlang eines jeweils zentral verlaufenden Flurs orientierten.

An den Gebäudeenden befänden sich die Treppenhäuser, sodass die beiden größeren Gebäude zwei bauliche Rettungswege und einen Flur erhielten, um eine Evakuierung in einem Brandfall baulich zu lösen, so die Architekten. 

In dem dritten kleineren Neubau gebe es in den Regelgeschossen jeweils eine Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnung sowie im Dachgeschoss voraussichtlich zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen, die über einen Laubengang erschlossen würden. 

Appartements für Studenten

Insgesamt seien 36 Wohneinheiten im ersten, 39 Wohneinheiten im zweiten sowie elf Wohneinheiten im dritten Haus vorgesehen. Die barrierefreien Wohnungen seien für Senioren geeignet und insbesondere die kleinen Appartements für studentisches Wohnen gedacht.

Die Lage könnte für Studenten angesichts des geplanten neuen Bahnhaltepunktes auf der Glindskoppel attraktiv sein.

„Der Abriss des Hochhauses ist eine allererste Gedankenkulisse“, betonte Bürgermeister Björn Demmin. Die Planungen seien im Ausschuss vorgestellt worden, um die Bereitschaft der Stadt für die notwendige Änderung des Bebauungsplans abzufragen. „Der Ausschuss begrüßt aus städtebaulicher Sicht, dass an dieser Stelle etwas passiert“, berichtete er. 

Frage der Stellplätze muss geklärt werden

Geklärt werden müsse noch die Frage der Stellplätze, sagte Demmin mit Blick auf die Parkplatznot in dem Wohngebiet. Aber es seien genau die Wohnungen für Singles und Paare, die laut Studie zum demografischen Wandel in Preetz benötigt würden. Die Mieter könnten zunächst in Leerständen der anderen beiden Hochhäuser untergebracht werden. 

Für die nächste Sitzung des Ausschusses soll nun ein Aufstellungsbeschluss vorbereitet werden. Dabei habe man auch die regenerative Wärmeversorgung im Blick, so Demmin

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