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Plön Nach den Baggern kommen die Golfer
Lokales Plön Nach den Baggern kommen die Golfer
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11:19 17.05.2018
Von Manuela Schütze
Angela Moser aus Augsburg ist eine international erfahrene Golfplatzdesignerin und Shaperin. Gut-Waldshagen-Geschäftsführer Sven Timm (Mitte) und Kiesbauunternehmer Volker Wandhoff wollen die Chance, die der Abbau in einigen Jahren für den Golfplatz Gut Waldshagen bietet, nutzen. Die 30 Hektar sollen nach dem Abbau wieder zu einem Golfplatz werden – mit einem komplett neuen Design. Quelle: Manuela Schütze
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Volker Wandhoff, Eigentümer des Kies- und Schotterwerks Kreuzfeld, die international arbeitende Golfplatzdesignerin Angela Moser und Sven Timm, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Gut Waldshagen UG, trafen sich zu einer Begehung des Waldshagener Geländes.

Kiesabbau beginnt nicht vor 2021

„Ich gehe davon aus, dass wir nicht vor 2021 mit dem Abbau beginnen werden“, berichtet Volker Wandhoff. Zurzeit sei das Unternehmen in der Planungs- und Genehmigungsphase, die jedem Kiesabbau vorausgehe. Klar ist aber bereits jetzt, dass Wandhoff nur an einem Teil des Bodenmaterials interessiert ist. „Wir planen keinen Kiesabbau im normalen Sinn, sondern eine Entsteinung. Es wird in einem Nassverfahren erfolgen, das Steine und Sand voneinander trennt. Der Sand bleibt hier und wird aufgespült“, so der Unternehmer. Rund sechs bis acht Jahre veranschlagt er für den Abbau. 2017 hatte das Unternehmen 30 Hektar für den Kiesabbau erworben. Die Hälfte der 18 Golfbahnen sind davon betroffen. Dass der Unternehmer nicht am Sand interessiert ist und das Material vor Ort bleiben soll, eröffnet dem Golfplatzbetreiber neue Möglichkeiten.

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„Wir wollen diese einmalige Chance für ein neues Platzdesign nutzen“, erläutert Sven Timm. Der Neubau der Löcher solle von Beginn an mitgeplant werden, das heißt, der Golfplatzbau folgt dann unmittelbar dem Kiesabbau, der parallel an anderer Stelle weitergeht. Nach dem Start in einigen Jahren werde Waldshagen zwar zeitweise über neun Löcher verfügen, aber nach wenigen Jahren wieder eine 18-Loch-Anlage sein.

Golfplatzdesignerin Angela Moser ins Boot geholt

Der Waldshagener Geschäftsführer hat für dieses ehrgeizige Projekt die international erfahrene Golfplatzdesignerin Angela Moser (33) ins Boot geholt. Die Landschaftsarchitektin hat bei dem renommierten US-Golfplatz-Designer Tom Doak gelernt, der einige der besten Plätze der Welt gebaut hat.

Und was ist spannend an Waldshagen? „Das Abfallprodukt von Wandhoff, der Sand“, antwortet sie und bekommt leuchtende Augen. „Die besten Golfplätze der Welt sind auf Sand gebaut.“ Die Vision für Waldshagens kommende Bahnen: ein so genannter Links-Course, ein relativ flacher, an Sanddünen erinnernder Kurs.

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